Die Probleme der Gesundheitszentren

Wie viele Spitäler braucht der Kanton Bern? Wie viele kann er sich leisten? Die Gesundheitsdirektion möchte die Spitaldichte reduzieren. Sie plädiert dafür, kleine Spitäler in «Gesundheitszentren» umzuwandeln. Der Chef der Spital Region Oberaargau AG sagt, dieses Konzept könne funktionieren – aber nicht überall.

Eines von erst drei Gesundheitszentren im Kanton Bern: Das Beispiel Huttwil soll auch in anderen Regionen Schule machen.

(Bild: Thomas Peter)

Fabian Schäfer@FabianSchaefer1

Die Diagnose wird kaum mehr bestritten: Im Kanton Bern gibt es zu viele Spitäler. Im Fokus stehen die kleineren Spitäler in den ländlichen Regionen. Sie dürften auch die Spitaldebatte prägen, die der Grosse Rat in der Novembersession führt. Ein Wort wird dabei oft zu hören sein, das «Zauberwort» der Berner Spitalpolitik: Gesundheitszentrum (GZ). Kleinere Landspitäler, früher Bezirksspitäler genannt, sollen zu GZ umgewandelt werden: Darauf wirkt die Gesundheitsdirektion von SP-Regierungsrat Philippe Perrenoud mit wachsendem Druck hin. Die Zentren sollen bei deutlich geringeren Kosten eine ausreichende Versorgung sicherstellen. Oft könnten sie gar in die Bresche springen, wenn es in einer Region nicht mehr genug Hausärzte gibt.

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