Blaise Kropf tritt 2015 als Berner Grünen-Präsident zurück

Blaise Kropf, Grossrat und Präsident der Präsident der Grünen Kanton Bern, zieht sich 2015 aus der Parteileitung zurück. Grund ist die achtjährige Amtszeitbeschränkung.

Blaise Kropf muss die Parteileitung der Grünen Kanton Bern 2015 abgeben. Namen potenzieller Nachfolger oder Nachfolgerinnen sind noch nicht bekannt.

Blaise Kropf muss die Parteileitung der Grünen Kanton Bern 2015 abgeben. Namen potenzieller Nachfolger oder Nachfolgerinnen sind noch nicht bekannt.

(Bild: Walter Pfäffli)

Der Präsident der Grünen Kanton Bern, Grossrat Blaise Kropf, tritt Ende März 2015 aus der Parteileitung zurück. Grund ist die achtjährige Amtszeitbeschränkung für das Parteipräsidium. Eine Findungskommission soll den Delegierten bis im Frühling eine Nachfolge vorschlagen.

Kropf übte das Amt des Parteipräsidenten seit Oktober 2006 aus, als sich Grüne Freie Liste (GFL) und Grünes Bündnis (GB) zu den Grünen Kanton Bern zusammenschlossen. Es freue ihn, dass es ihm gelungen sei, die Partei zu einer «vitalen und leistungsstarken Organisation zu formen», schreibt Kropf in einer Stellungnahme vom Freitag.

Zu den Höhepunkten seiner Präsidialzeit gehörte laut Kropf die Eroberung eines dritten Nationalratsmandates im Jahr 2007. Trotz des Erscheinens zweier neuer Parteien sei es gelungen, die Grünen als viertstärkste Partei im Berner Grossen Rat zu verankern.

Einflussreicher Grossrat

Der 42-jährige Gewerkschafter gehört zu den Schwergewichten im Berner Kantonsparlament. Einen Prestige-Erfolg landeten die Grünen mit der Wahl Kropfs zum Präsidenten der Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission.Kropf konnte bei der Kampfwahl gegen einen SVP-Kandidaten auf bürgerliche Unterstützung aus dem BDP-Lager zählen.

Namen potenzieller Nachfolger für das Parteipräsidium sind noch nicht bekannt. Der Vorstand hat eine dreiköpfige Findungskommission bestimmt, der Vizepräsidentin Anna-Katharina Zenger, Nationalrat Alec von Graffenried und Vorstandsmitglied Michael Jordi angehören. Gewählt wird das neue Präsidium an der Delegiertenversammlung vom März 2015.

tag/sda

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