Bernische Grüne wollen an ihre Erfolge anknüpfen

Im Wahlkampf 2018 wollen die bernischen Grünen an ihre Erfolge in der laufenden Legislatur anknüpfen. Sie positionieren sich als Partei für Klima- und Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Wirtschaft.

Die Grünen Kanton Bern stürzen sich in den Wahlkampf. Sie wollen an ihre Erfolge der laufenden Legislatur anknüpfen.

Die Grünen Kanton Bern stürzen sich in den Wahlkampf. Sie wollen an ihre Erfolge der laufenden Legislatur anknüpfen.

(Bild: Keystone)

Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit in der Wirtschaft: Die Positionen der bernischen Grünen gehen aus einem Strategiepapier hervor, das der Nachrichtenagentur sda vorliegt. Zu ihren Erfolgen seit 2014 zählen die Grünen den politischen Druck, den sie durch die Kulturland- und die Fracking-Initiative erzeugten, aber auch die gewonnene Referendumsabstimmung gegen Kürzungen bei der Prämienverbilligung.

Dass die BKW die Stilllegung des Atomkraftwerks Mühleberg beschlossen hat, verbuchen die Grünen ebenfalls als Erfolg. In der neuen Wahlplattform fordern sie nun unter anderem, dass der Kanton Bern bis 2050 klimaneutral wird. «Das heisst: Ausstieg aus fossilen Energieträgern.»

Ein Programm mit insgesamt neun Schwerpunkten haben die Delegierten kürzlich verabschiedet. Dazu gehört der Ausbau des Angebots an familienergänzender Kinderbetreuung - auch während den Schulferien. Die Angebote müssten für Eltern bezahlbar sein, betonen die Grünen.

Bei der obligatorischen Krankenversicherung dürfe die finanzielle Belastung nach Abzug der Prämienverbilligung höchstens zehn Prozent des Haushaltseinkommens ausmachen - so wie es die Behörden ursprünglich versprochen hätten.

Für Menschen ohne Schweizer Pass brauche es Programme für die bessere berufliche, gesellschaftliche und politische Partizipation. Die Grünen setzen sich auch weiterhin für das Ausländer-Stimmrecht ein.

Die Gesamterneuerungswahlen im Kanton Bern finden am 25. März 2018 statt.

flo/sda

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