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50 zusätzliche Asylplätze in der Feuerwehrkaserne

Der Berner Gemeinderat reagiert auf den Mangel an Asylunterkünften. Statt 100 sollen neu 150 Asylsuchende in der alten Feuerwehrkaserne Viktoria einziehen.

Bis vergangenes Jahr befand sich in dem Gebäude an der Viktoriastrasse der Stützpunkt der Berufsfeuerwehr Bern.
Bis vergangenes Jahr befand sich in dem Gebäude an der Viktoriastrasse der Stützpunkt der Berufsfeuerwehr Bern.
Beat Mathys
Gastronomie, Marktstände und Kaffeerösterei...
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Urs Baumann
Die Wohnbaugenossenschaft Central hätte bereits ein fertiges Projekt für die alte Feuerwehrkaserne an der Viktoriastrasse 70 parat: Adrian Iten, Susana Canonica, Cécile Rüegg und Severin Agerter.
Die Wohnbaugenossenschaft Central hätte bereits ein fertiges Projekt für die alte Feuerwehrkaserne an der Viktoriastrasse 70 parat: Adrian Iten, Susana Canonica, Cécile Rüegg und Severin Agerter.
Andreas Blatter
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In der alten Feuerwehrkaserne Viktoria sollen nicht 100, sondern 150 Asylsuchende untergebracht werden. Das hat der Stadtberner Gemeinderat beschlossen. Er reagiert damit auf den Platzmangel im bernischen Asylwesen.

Die grossen Flüchtlingsströme in ganz Europa verlangten nach Sofortmassnahmen, teilte der Gemeinderat am Donnerstag mit. Nach Angaben der Bundesbehörden seien im Kanton Bern in nächster Zeit 110 bis 140 Eintritte pro Woche in die Durchgangszentren zu erwarten.

Einzug steht kurz bevor

Die Eröffnung der alten Feuerwehrkaserne als Unterkunft für Asylsuchende steht laut Gemeinderat kurz bevor. Letzte bauliche Anpassungen seien im Gang. Betrieben wird das Durchgangszentrum von der Heilsarmee.

Die Stadt hat ihr - befristet bis Mitte 2016 - weitere 50 Plätze im Gebäude angeboten. Der Bezug der zusätzlichen Räumlichkeiten sei ohne neues Bewilligungsverfahren möglich, schreibt der Gemeinderat. Die entsprechende Fläche sei bereits Bestandteil des gültigen Gesamtbauentscheids.

Die vollen Durchgangszentren erhöhen den Druck auf die sogenannte Phase II der Unterbringung. Dabei werden Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene nicht mehr in Zentren, sondern individuell untergebracht - in der Regel in Wohnungen. Die Stadt Bern hat in den letzten Monaten zusätzlichen Wohnraum für rund 50 Personen zugemietet, wie der Gemeinderat mitteilte. Die Kosten übernimmt der Kanton.

(SDA)

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