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31 Berner Gemeinden haben plötzlich zu viel Bauland

Das Amt für Gemeinden und Raumordnung hat 31 Gemeinden angeschrieben. Gemäss «Richtplan 2030», dem neuen Raum- und Siedlungskonzept des Kantons Bern, verfügen diese Gemeinden über zu hohe Baulandreserven.

Das Beispiel Schlosswil.
Das Beispiel Schlosswil.
Grafik: BB / Quelle: www.schlosswil.ch, googleearth.ch

Der Brief flatterte Ende August auf den Schreibtisch der Gemeindeverwaltung Schlosswil. Absender war das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR). Der Inhalt des Briefes war eine Aufforderung. Die Gemeinde solle Massnahmen gegen ihre überdimensionierten Wohnbaulandreserven ergreifen.

Schlosswil hat Stand heute Baulandreserven von 1,7 Hektaren. Zugut hätte die Gemeinde aber lediglich 0,7 Hektaren. Massgebend dafür ist der «Richtplan 2030». Dieses 308-seitige neue Raum- und Siedlungskonzept des Kantons Bern wurde erst im Mai dieses Jahres vom Bundesrat genehmigt. Nun zeigt sich: Das Konzept ist kein Papiertiger, sondern hat wirklich bissige Zähne.

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