Zum Hauptinhalt springen

25 Massnahmen gegen Hochwasser

Das Hochwasserschutzprojekt an der Aare zwischen Thun und Bern geht in die Vorprüfung zu den Fachstellen von Bund und Kanton.

Es umfasst 25 Massnahmen, mit denen die Hochwassergefahr im Aaretal entschärft werden soll.

Ein wichtiges Anliegen aus der Mitwirkung sei aufgenommen worden, teilte der Kanton am Montag dazu mit. Es betrifft die Lenkung der Besucherströme, die das Gebiet als Naherholungsraum nutzen. Um dem Nutzungsdruck zu begegnen, sollen Räume für die Naherholung und möglichst störungsarme für die Natur ausgeschieden werden.

In den Naherholungsräumen werden die Besucherinnen und Besucher Rast- und Badeplätze sowie Feuerstellen und Plätze zum Ein- und Auswassern vorfinden, heisst es in der Meldung. Bei sensiblen Lebensräumen mit seltenen Pflanzen und Tieren soll der Zugang dagegen eingeschränkt oder verboten werden.

Ziel der Massnahmen ist es nicht nur, die Gefahren zu dämpfen, sondern auch der Aare mehr Raum zu geben. So soll das Gebiet ökologisch und als Naherholungsraum aufgewertet werden. In den nächsten Monaten müssen erneut Gespräche mit Grundeigentümern geführt werden.

In der Mitwirkung ist das Grossprojekt letztes Jahr auf «breite Zustimmung» gestossen, wie der Kanton schreibt. Öffentlich aufgelegt wird es voraussichtlich Ende 2009.

SDA/mus

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch