Bester Berner Winzer kommt aus Twann

Martin Hubacher, Winzer am Bielersee, wurde am Dienstag von der Berner Volkswirtschaftsdirektion für seinen Wein ausgezeichnet.

Der Twanner Martin Hubacher hat mit einer Auswahl von drei Weinen die höchste Punktzahl erreicht.

Der Twanner Martin Hubacher hat mit einer Auswahl von drei Weinen die höchste Punktzahl erreicht.

(Bild: zvg/Christoph Grünig, Biel)

Regierungsrat Christoph Ammann hat am Dienstag die Gewinnerinnen und Gewinner der Auszeichnung «Berner Wein des Jahres 2018» gekürt.

Mit dem Wettbewerb wollen die Volkswirtschaftsdirektion und die Rebbaugesellschaften des Kantons Bern Produktion und Absatz von Qualitätsweinen im Kanton Bern fördern.

Der Berner Wein des Jahres wird jeweils an offiziellen Anlässen der Berner Regierung ausgeschenkt. Zum besten Winzer des Jahres 2018 wurde der Twanner Martin Hubacher gekürt. Er führt seit 1996 da Johannitergut am Bielersee und hat mit einer Auswahl von drei Weinen die höchste Punktzahl erreicht, wie die Volkswirtschaftsdirektion mitteilte.

Preisträger wurden in verschiedenen Kategorien ermittelt. Ihnen allen überreichte Ammann am Dienstag ein Diplom. Sie dürfen die Bezeichnung «Berner Wein des Jahres 2018» für die Vermarktung verwenden.

Rebbaukommissär Jürg Maurer freute sich laut Mitteilung speziell über die Vielfalt und die hohe Qualität bei den Weissweinen der Region. «Vor 30 Jahren gab es fast nur Chasselas und Riesling-Sylvaner, heute findet man eine breite Sortenvielfalt und vielfältige Weinstile.»

Regierungsrat Ammann führt den Erfolg der gekürten Berner Winzerinnen und Winzer auf ihr Qualitätsbewusstsein, die Bereitschaft zu Innovation und auf eine erfolgreiche Teamarbeit zurück.

Und er appelliert an Martin Hubacher, Gewinner der Auszeichnung «Berner Winzer des Jahres 2018»: «Seien Sie Botschafter für den Kanton Bern als attraktive Weinregion und geben Sie all jenen ein Gesicht, die für die Herstellung eines Top Qualitätsprodukts nötig sind.» Denn nach wie vor sei der Weinbau Teamarbeit.

In den Rebbergen des Kantons Bern braucht es, je nach Anbausystem und Mechanisierungsmöglichkeit, rund 700 bis 900 Arbeitsstunden pro Hektare und Jahr. Das könne eine Winzerin oder ein Winzer unmöglich allein leisten, konstatierte Ammann.

Stock- und Bodenpflege der Reben, die Lese oder die Vermarktung des Weins - ohne die tatkräftige Unterstützung von Angestellten, Lernenden, Familienangehörigen und freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre ein erfolgreiches Führen eines Winzerbetriebs undenkbar.

chh/flo/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt