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Kampfgeist gegen Verspieltheit

1.-Liga-EishockeyBrandis hat das Derby gegen Burgdorf mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen. Die Gäste verpassten in den ersten 40 Minuten viele Chancen.

Der EHC Burgdorf nahm im zweiten Derby der Saison gegen Brandis sofort das Heft in die Hand. Die Gäste erwischten klar den besseren Start. So konnte es nicht erstaunen, dass sich Brandis-Keeper Michael Brügger bereits in den ersten zehn Minuten einige Male durch gelungene Paraden auszeichnen konnte. Die Spieler des EHC Brandis versuchten, mit Körperspiel entgegenzuhalten, was ihnen jedoch ausser einigen Strafen nicht viel einbrachte. In der 15.Minute gingen die Gäste durch einen Powerplay-Treffer mit 1:0 in Führung, Routinier Badertscher hatte die Scheibe in der Luft abgelenkt. In den nächsten Minuten konnten sich die Gastgeber gleich zweimal bei ihrem Torhüter bedanken, dass es bei diesem Spielstand blieb, denn Martin Muralt und Marco Dick scheiterten beide allein vor Brügger. Von Brandis hatte man im ersten Abschnitt offensiv nicht allzu viel gesehen. Immer mehr abgebaut Dies änderte sich in den Startminuten des zweiten Drittels dramatisch. Der EHC Brandis erspielte sich in Überzahl Chancen im Sekundentakt, scheiterte jedoch am Burgdorfer Schlussmann Kaufmann. Diese Sturm-und-Drang-Periode der Gastgeber endete jedoch ziemlich rasch, und es waren wieder die Gäste, welche das Spiel in die Hand nahmen. Bis zur 30.Minute spielten die Burgdorfer wieder regelmässig gute Möglichkeiten heraus, ohne jedoch zu reüssieren. Dann flachte das Spiel zusehends ab. Beidseitig begannen sich die Fehler zu häufen. Burgdorf baute auch zu Beginn des letzten Drittels deutlich weiter ab. Ein vierminütiges Powerplay der Gäste, in welchem sie kaum Gefahr vor Michael Brügger heraufbeschwören konnten, war Beweis genug für diese Feststellung. Auf der Gegenseite begann Brandis wieder an seine Chance zu glauben. Die Einheimischen kamen praktisch von Minute zu Minute besser ins Spiel. Nachdem die Burgdorfer zwei Strafen in Folge unbeschadet überstanden hatten, konnte Brandis den Druck aufrechterhalten. Und prompt unterlief den Burgdorfern ein Scheibenverlust im eigenen Drittel, Lars Brügger stand nach einem Querpass völlig allein und konnte zum 1:1 einschiessen. In den Schlussminuten der regulären Spielzeit spielten nur noch die Gastgeber, und die Burgdorfer mussten froh sein, sich in die Verlängerung retten zu können. Dort hatten die Gäste, wie bereits im Spiel, die ersten guten Möglichkeiten, doch schliesslich erkrampfte sich Brandis nach einem Abpraller durch David Rohrer das 2:1 und den Sieg. Klarer Sieg Die Huttwil Falcons wurden in Adelboden ihrer Favoritenrolle einmal mehr gerecht. Die Falcons gewannen mit 11:1 und blieben auch im 18. Spiel der Saison ungeschlagen. Adelboden spielt definitiv in der Masterround 7-12. Zuchwil Regio steht nach dem 4:3-Sieg gegen Basel/KLH als dritter Playoff-Teilnehmer fest. Rolf Knuchel/rpb>

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