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Kampf dem Komfort

HandballVor dem Kräftemessen mit dem RTV Basel (19.30 Uhr) warnt Wacker-Thun-Teamchef Thomas

Bei Wacker Thun ist gegenwärtig alles in bester Ordnung. Auf Rang vier sind die Berner Oberländer klassiert; das korrespondiert prächtig mit den Vorstellungen von Teamchef Thomas Fahrni. Die letzte Niederlage der Auswahl Martin Rubins datiert auf den 28.Dezember. In diesem Jahr kennt Wacker das Verlieren nur vom Hörensagen. Konsequenz: Die Thuner trennt lediglich ein My von der Finalrunde – dem «Minimalziel», wie Fahrni sagt. Der 42-Jährige ist dieser Tage bestrebt, Gefühle der Genügsamkeit zu unterbinden. Er sagt: «Unser Blick muss sich nach vorne richten. Gegen Basel können wir ‹einfache Zähler› holen.» Heuer nimmt das Punktekonto vollumfänglich mit, wer sich für die Finalrunde qualifiziert. Teamchef Fahrni befasst sich nicht mit Szenarien, nach denen Wacker trotz zweier Niederlagen in den ausbleibenden Partien in der Ausmarchung dabei sein wird. Er fordert einen Vollerfolg im heutigen Spiel gegen den RTV Basel (19.30 Uhr, Lachenhalle). «Alles andere als ein Sieg wäre eine Riesenenttäuschung.» Weder Verein noch Sponsoren: Niemand, sagt er, würde sich richtig freuen können, sollten Wacker und Amicitia verlieren – und die Thuner damit quasi gehievt werden in die Finalrunde. In jedem Fall unter den sechs Besten ist Wacker, wenn die Thuner heute gewinnen. Dazu wird wohl eine Steigerung gegenüber dem Auftritt von letztem Freitag gegen Arbon von Nöten sein. Da gewannen die Oberländer zwar; Trainer Rubin beanstandete mit Deckung, Aufbau und Abschluss nach der Begegnung aber elementare Teile des Handball. Ausgeschlossen wird vonseiten der Thuner eine Feier. Selbst bei klarem Sieg werde nicht im grossen Stil zelebriert werden, sagt Fahrni. «Ich bin durchaus bereit, Festivitäten zu veranstalten. Aber dazu müssten wir schon Schaffhausen schlagen daheim», sagt er. Bei Wacker sind die Ansprüche gestiegen. Adrian Horn>

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