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Junge Talente auf IGA-Bühne

IGA und Jugend ISanfte bis rassige Musik spielten Jugendbands an der Interlakner Gewerbeausstellung auf der Bühne des Theatersaals.

«Ich bin grundsätzlich zufrieden mit mir, es lief einigermassen gut», erklärte Sina Friedli (15) aus Wilderswil. Die junge Sängerin von der Wilderswil Rollstars Band hatte anlässlich des Konzerts im Rahmen der Interlakner Gewerbeausstellung im Theatersaal des Kursaals am Mittwoch zwei Lieder vorgetragen: «You Are the Music in Me» und «Durch die Nacht.» Einzig die kleinen Fehler, die sie beim Singen aus Nervosität gemacht habe, würden sie nerven, sagte Sina Friedli. Etwas Lampenfieber Ebenso erging es etlichen Jugendlichen der Schülerbands von Wilderswil, Unterseen und Interlaken, die mit etwas Lampenfieber erstmals öffentlich auftraten und zeigten, was sie im Musikunterricht gelernt haben. Neben den vier Schülerbands traten auch drei fortgeschrittene Formationen auf wie etwa No Difference (Lauterbrunnen), I.e. Dream Team (Interlaken) und Stream Power (Schule Interlaken), die sich auf der Bühne bereits recht sicher gaben. Dicht stand am Mittwochabend das IGA-Publikum im vorderen Drittel des Theatersaals. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und einige Eltern drängten sich vor der Konzertbühne, um ihre Lieblingsbands möglichst hautnah zu erleben. Statt der traditionellen IGA-Modeschau zeigte heuer die junge Generation, was sie musikalisch drauf hat. Von sanften Songs einer Mädchenband über den gemeinsamen Gesang englischer Lieder eines junges Paares bis zu rockigen Songs war alles vertreten. Grossen Eindruck machten die Sängerinnen Lara Fahner und Isabelle Zandolini mit ihrem Lied «Halleluja». Musik etwas zu laut »Man hört die Stimmen der Jugendlichen nicht so gut, weil die Musik so laut ist», fand eine ältere Dame, die nicht namentlich zitiert werden wollte. Um den Geräuschpegel der sich unterhaltenden IGA-Besucher im hinteren Teil des Theatersaals zu übertönen, war die Musik relativ laut eingestellt worden. Eine Unterhaltung in Bühnennähe war nahezu unmöglich, viele Liedertexte waren schwer verständlich. Einer der letzten Songs nach mehr als zweieinhalbstündigem Konzert war das sanfte «When September Ends» der Profiband No Difference. Konzertbesucher Orlando Gitz, Bankleiter in Ringgenberg, kommentierte den Auftritt der Jugend: «Ich finde es sehr gut, dass man den Jungen eine Chance gibt.» Monika Hartig>

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