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Jugendarbeit: Bahn frei für die Profis

OberburgJetzt bekommen die Oberburger Jugendlichen professionelle Ansprechpersonen: Die Gemeindeversammlung hat das Projekt «Pro Jugend» mit jährlichen Kosten von 80000 Franken bewilligt.

Ist es wirklich nötig, in Oberburg professionelle Jugendarbeit einzuführen und hierfür jährlich 80000 Franken zu zahlen? Diese Frage wurde, wie Gemeindeschreiber Martin Zurflüh auf Anfrage mitteilt, an der Gemeindeversammlung gestellt. Mehrheitlich standen die 105 anwesenden Stimmberechtigten (5,4 Prozent) dem Vorhaben des Gemeinderats jedoch positiv gegenüber. Man habe in den letzten Jahren einiges für diverse Projekte zugunsten der Allgemeinheit investiert, nun dürfe man auch etwas Geld speziell für die Jugend ausgeben, lautete ein Votum der Befürworterseite. In der Abstimmung wurde das Konzept «Pro Jugend» mit 84 Ja- zu 6 Nein-Stimmen angenommen. Somit führt Oberburg sowohl die Schulsozialarbeit wie auch die Jugendarbeit für den Freizeitbereich ein und schafft für beide Bereiche je 40 Stellenprozente. Die Leistungen werden in Burgdorf eingekauft. Einsprachen bereinigt Einen Schritt weitergekommen ist an der Gemeindeversammlung auch der Golfpark Oberburg, auf dem bisher lediglich 9 Spielbahnen zur Verfügung standen. Nun will er auf die standardmässigen 18 Spielbahnen ausbauen, um im Wettbewerb mit anderen Golfanlagen bestehen zu können. Hierzu mussten die Oberburgerinnen und Oberburger eine Überbauungsordnung genehmigen, was sie grossmehrheitlich – bei 7 Nein-Stimmen – denn auch taten. Unter den Befürwortern befanden sich sogar vormalige Einsprecher. So wollte Pro Natura die Schaffung von ökologischen Ausgleichsflächen im Bereich der ehemaligen Grube Mürggen genauer geregelt haben, und eine Sammeleinsprache mehrerer Bürger betraf die Anpassung der Linienführung für den Radweg. Laut Gemeindeschreiber Zurflüh konnte man sich mit den Einsprechern jedoch einigen. Ein kleiner Teil des Planungsperimeters liegt auf Gemeindegebiet von Hasle; hier wird die Gemeindeversammlung erst im Dezember darüber befinden. Diskussion um das Wasser Zu reden gab an der Oberburger Gemeindeversammlung das neue Abwasserreglement, das den kantonalen Vorgaben angepasst werden musste. Bisher zahlte man in Oberburg einfach 2 Franken pro Kubikmeter Wasser, das wars auch schon. Neu soll der Kubikmeter nur noch Fr. 1.65 kosten; dafür kommen neu eine Regenabwassergebühr von 80 Rappen pro Quadratmeter und eine Jahresgrundgebühr von 100 Franken pro Liegenschaft hinzu. Immerhin 17 Stimmberechtigte taxierten die Vorlage als unausgereift und stimmten für einen Ordnungsantrag, der forderte, dass das Geschäft zurückzuweisen sei. Damit waren sie allerdings in der Minderzahl. In der Schlussabstimmung obsiegte die Vorlage des Gemeinderats mit 54 Ja- zu 19 Nein-Stimmen.heb>

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