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In die Gewinnzone geklettert

Noch vor einem Jahr plagten den Klettersteig Gantrisch Geldsorgen. Nun haben die Betreiber wieder finanziellen Halt gefunden.

Der Geschäftsverlauf des Klettersteigs Gantrisch in seinen ersten zwei Jahren kann mit denselben Worten beschrieben werden wie die Kletterroute selbst: steil und beschwerlich. Schon kurz nach der Eröffnung des Klettersteigs im Juni 2007 standen die Initianten Rudolf Horber und Kurt Saurer vor einem finanziellen Engpass. Man hatte schlicht die Unterhaltskosten unterschätzt. Die 3000 Franken aus dem Kässeli mit den freiwilligen Zahlungen der Kletterer reichten nicht aus, um die 10000 Franken teuren jährlichen Unterhaltskosten zu zahlen. Doch heute, knapp zwei Jahre später, sieht alles anders aus. Im Jahresbericht 2009 sprechen die Initianten von «äusserst erfreulichen» finanziellen Verhältnissen. In der Tat sieht die Rechnung ein sattes Plus von 4000 Franken vor. Wie kam es dazu? Erstens gründete man die Vereinigung «Freunde des Klettersteigs Gantrisch». Hier konnten Privatpersonen und Unternehmen Mitglied werden, um das Projekt Klettersteig Gantrisch mit Spenden wieder fit zu trimmen. Als zweite Massnahme hat der Verein die Verwaltungsstrukturen vereinfacht. Um Kosten zu sparen, trennte man sich vom Berner Büro Pan, das zuständig für die Sponsorensuche war, und übernahm diese Aufgabe gleich selbst. Sämtliche Arbeiten erfolgen demnach heute durch die vier Betreiber des Klettersteigs. Rudolf Horber schätzt, dass die anspruchsvolle Kletterroute im letzten Jahr rund 3000 Mal begangen wurde. Mit dem «Polster» von 4000 Franken schaut Horber nun etwas optimistischer in die Zukunft. Michael Bucher •www.klettersteig-gantrisch.ch>

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