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Im Playout muss mehr kommen

Die SCL Tigers sind mit einer 3:6-Niederlage gegen einen siegeswilligeren EV Zug in die finale Meisterschaftsphase gestartet.

Vor einem Jahr hatten die SCL Tigers mit einem Sieg im zweitletzten Qualifikationsrundenspiel die Chance, sich erstmals für die Playoffs zu qualifizieren. Der Gegner auf eigenem Eis hiess damals EV Zug. Die Geschichte ist bekannt: Die Innerschweizer haben den Emmentalern damals die Suppe gehörig versalzen und 4:0 gewonnen. «Chefsalzer» war damals der inzwischen in Köln tätige Goalie Lars Weibel, der in diesem Spiel eine Sternstunde erlebte. Ein derart hohes Ziel wie vor Jahresfrist lag für die Langnauer in der gestrigen, zweitletzten Qualifikationsrunde gegen den EV Zug nicht in Griffnähe. Allein: Der zwölfte aufeinanderfolgende Gang ins Playout steht längst fest. Der EVZ hingegen wird die Playoffs am Dienstag auf eigenem Eis in Angriff nehmen. Insofern waren die Zentralschweizer natürlich allein aus Gründen einer intakten und Flügel verleihenden Moral bestrebt, da weiterzufahren, wo sie vor der einmonatigen Olympiapause aufgehört hatten – bei Heimsiegen «en suite». Und das gelang: Das 6:3 gegen die SCL Tigers war der sechste Heimsieg in Serie. Ein in dieser Höhe verdientes Resultat zu Gunsten der inspirierteren, motivierteren und effizienteren Mannschaft. Besserer Tigers-Start «Haben Sie Ihre Ferien schon gebucht?»; «Das persönliche Reisebüro in ihrer Nähe»; «Ferien mit Charme» – vielleicht gerade weil der Ferienprospekt, der in der Hertihalle auf allen Sitzplätzen verteilt wurde, punkto Absicht besser zu den Playout-Tigers als den Playoff-Zugern passte, kamen die Langnauer schneller und besser in die Gänge als der EVZ. Die Tigers, welche die Saison aus sportlicher Warte möglichst schnell beenden wollen, brachten die Zuger, die noch lange nicht an Ferien denken, etliche Male in Verlegenheit. Der Führungstreffer aber gelang den Gastgebern. Als der EVZ einmal Schwung gekommen war, dirigierte er das Geschehen – zwangsläufige Folge war das 1:0 durch Schnyder. Nach 29 Minuten und 29 Sekunden, als auch Schnyders Sturmpartner Brunner und Holden sowie erstmals in dieser Saison auf NLA-Niveau der heuer schon drei Mal für den SC Langenthal skorende Fabian Lüthi getroffen hatten, war die Partie entschieden. Fazit aus SCL-Tigers-Sicht: Das gestern in Zug waren definitiv noch nicht der Schwung, der Biss und die Dynamik, die nötig sind, um schon bald an Ferien zu denken. Michael Schenk>

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