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Im Zeughaus neue Batterien erforschen

MeiringenAuf dem ehemaligen Zeughausareal soll nach leistungsfähigeren

«Die Battery Consult GmbH beabsichtigt, auf dem Areal des Seilbahnkompetenzzentrums (SKZ) eine Batterieforschungswerkstätte einzurichten und zu betreiben». Dies schreibt Meiringens Gemeinderat in einer Medienmitteilung. Gelinge in zwei Jahren der Durchbruch, so würden die Forschungen in Meiringen langfristig weitergeführt und könne ein weiterer Ausbau geplant werden. Synergien nutzen Die ESE Mobility Management Genossenschaft vermietet Batterien für Elektroautos und plant mit weiteren ein bis zwei Mitarbeitern in die gleichen Räumlichkeiten zu ziehen, um die Synergien zur Batterieentwicklung zu nutzen. Präsident und Geschäftsführer dieser Genossenschaft sind die Meiringer Max Ursin und Roland Furrer. Sie arbeiten eng mit dem Deutschen Cord Dunstmann, dem Geschäftsführer der Battery Consult GmbH, zusammen. «Die Salzbatterien, die vor allem in Elektroautos verwendet werden, haben Potenzial für mehr Energie-Inhalt. In Meiringen sollen diese Batterien weiter entwickelt werden, unter anderem, damit Elektroautos weniger oft Strom tanken müssen», erklärt Ursin. Aber auch für die Nutzung von erneuerbarer Energie sei die Weiterentwicklung der Batterien nützlich. «Viele solche Stromspeicher würden einerseits die Versorgungssicherheit erhöhen und andererseits dafür sorgen, dass die stark variable Stromproduktion aus erneuerbaren Energien optimal genutzt werden kann. Den nicht gebrauchten Strom könnte man in Batterien füllen», sagt Max Ursin. Die Battery Consult GmbH will in einer ersten Phase fünf bis acht Physiker und Chemiker anstellen. Sie werden laut Ursin in einem Labor arbeiten und keine giftigen oder feuergefährlichen Stoffe verwenden. Der Meiringer leitet bei der Kraftwerk Oberhasli AG (KWO) das Ressort Innovation und Umwelt. Er bestätigt, dass seine Arbeitgeberin eine Zusammenarbeit mit den Forschern anstrebt. Und: «Die KWO vermittelte dem Forschungsbetrieb Geldgeber aus Brasilien. Gewünscht war, dass sich die Unternehmen im Hasli ansiedeln.» Investition der Gemeinde Die Gemeinde als Besitzerin des Zeughausareals soll die Kosten für den Ausbau des Gebäudes übernehmen. Sie belaufen sich gemäss der Ratsmitteilung auf 960 000 Franken. Die Gemeindeversammlung wird am 2. Dezember über den Kredit abstimmen. Der Rat weist darauf hin, dass das Gebäude so ausgebaut wird, dass es für einen allfälligen Nachmieter jederzeit nutzbar ist. «Das Projekt ist für Meiringen von grosser wirtschaftlicher Bedeutung,» schreibt der Gemeinderat . Susanna Michel>

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