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Im Schloss Trachselwald soll gefeiert werden

TrachselwaldDie Bevölkerung soll das Schloss Trachselwald für Feiern, Konzerte oder Firmenanlässe nutzen können. Doch erst müssen mindestens zwei Millionen Franken her.

Seit mehr als zwei Jahren steht das Schloss Trachselwald leer. Fast ebenso lange prüft eine Arbeitsgruppe die künftige Nutzung des Gebäudes. Nun beginnt die Zukunft des Schlosses konkrete Formen anzunehmen. Möglichst vielfältig solle das Gebäude genutzt werden, sagt der Emmentaler Regierungsstatthalter Markus Grossenbacher, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe. Die Arbeitsgruppe beauftragte das Architekturunternehmen Schneider und Partner aus Hasle, ein Konzept mit breiten Nutzungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Das detaillierte Konzept wird der Arbeitsgruppe im März vorgestellt. Vorgesehen ist, das Schloss der Bevölkerung möglichst vielfältig zur Verfügung zu stellen. Mithilfe von Cateringfirmen möchte die Arbeitsgruppe das Schloss an Gesellschaften vermieten. «Wir denken etwa an Hochzeitsfeiern, an Firmen- oder Vereinsanlässe», sagt Grossenbacher. Auch Konzerte, Aufführungen oder Referate seien durchaus möglich. Eingriffe in Infrastruktur Diese Pläne bedingen Eingriffe in die Infrastruktur. So müsse laut Grossenbacher das Gebäude rollstuhlgängig gemacht werden. Und weil das Schloss nicht an den öffentlichen Verkehr angebunden ist, müssten Parkplätze gebaut werden. «Weil das Schloss unter Denkmalschutz steht, werden die Renovationen nicht ganz einfach», erklärt Grossenbacher. Er rechnet damit, dass die Instandsetzungen zwischen zwei und drei Millionen Franken kosten. «Um die Zukunft des Schlosses zu sichern, soll eine Stiftung ins Leben gerufen werden.» Der Hof und der Turm stehen für Besucher im Moment offen, das Hauptgebäude ist geschlossen. Die Führungen zur Geschichte des Gebäudes, die nach wie vor stattfinden, sollen auch in Zukunft beibehalten werden. Statthalter Grossenbacher stellt sich vor, dass auch Wechselausstellungen im neuen Konzept Platz finden könnten . «Weil die beheizte Fläche im Schloss nur etwa 750 Quadratmeter beträgt, kommt eine umfangreichere Nutzung gar nicht in Frage», erklärt Grossenbacher. Er hofft, dass das Schloss im Sommer 2013 wieder belebt sein wird. An der Sitzung im März wird die Arbeitsgruppe gemeinsam mit dem kantonalen Amt für Grundstücke und Gebäude das vorgelegte Konzept unter die Lupe nehmen. Sollte es in der Gruppe Anklang finden, muss der Kanton, der das Schloss besitzt, ebenfalls seine Zustimmung geben. Doch auch wenn diese erfolgt, bleibt mit der offenen Finanzierung nach wie vor eine grosse Hürde zu überwinden. Annina Hasler >

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