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Huras’ Lob, Bührers Shutout

Der neue Ausländer Lee Goren wartet weiterhin auf seinen ersten Einsatz – und Marco Bührer feierte eine «Premiere».

Lubos Bartecko strahlt. Kurz vor Beginn des gestrigen Heimspiels gegen Lugano lacht der slowakische Stürmer in der PostFinance-Arena in Richtung der Zuschauer. Es handelt sich indes bloss um eine Einblendung auf dem Videowürfel – unter Barteckos Konterfei erscheint der Slogan: «Der SCB spielt rauchfrei.» Gewiss hat auch Bartecko selbst derzeit gut lachen: Nachdem er im Tausch mit Lee Goren vom SCB zu Färjestad gewechselt hatte, erzielte er am Donnerstag in seinem ersten Spiel für die Schweden sogleich ein Tor. Er hatte seit dem 11. Oktober 2009 auf einen Torerfolg gewartet. Im Gegensatz zum ehemaligen SCB-Stürmer durfte Lee Goren sein Können beim den Bernern noch nicht präsentieren. In den Partien gegen Davos und Lugano war der Kanadier auf dem Matchblatt bloss als überzähliger Ausländer notiert – für die Partie im Bündnerland wollte Trainer Larry Huras seine gestandenen Formationen beibehalten. Und weil Simon Gamache gegen den HCD einen überzeugenden Part gespielt hatte, konnte Huras gegen Lugano «natürlich nicht auf ihn verzichten». Der Trainer urteilte, die dritte Linie mit Etienne Froidevaux, Pascal Berger und Simon Gamache funktioniere sehr gut, «aber es ist klar, dass auch Lee Goren Spielpraxis braucht». Bei einem Einsatz Gorens müsse aber nicht zwingend Gamache weichen: «Kein Ausländer hat bei uns eine Spielgarantie.» Bührers weisse Weste Huras zeigte sich nicht nur ob der Leistung Gamaches, sondern auch ob jener seines Torhüters erfreut: «Marco Bührer hat zwei starke Leistungen gezeigt, das war wichtig. Zuletzt hatte bei ihm etwas die Konstanz gefehlt.» Bührer lobte derweil die Disziplin des ganzen Teams und ergänzte: «Ich will einen guten Januar spielen. Unser Ziel ist der erste Platz.» Auf eben diesem Spitzenplatz sind die Berner dank den zwei Wochenend-Siegen wieder klassiert. Der 4:0-Erfolg über Lugano war Marco Bührers sechster Shutout in dieser Saison – und seine erste «weisse Weste» in Weiss, zumindest was die Schoner betrifft. Bis zum Jahreswechsel hatte der 30-Jährige die gegnerischen Schüsse noch mit grünen Schonern pariert. Reto Kirchhofer>

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