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«Hörmen» gestorben

thunDer bekannte Cartoonist und Gerichtszeichner

Nein, Rizulol – das einzige Medikament, das den Gang seiner schweren Krankheit etwas verzögert hätte– nehme er nicht, sagte Herman Schmutz noch vergangenen Dezember: «Ich möchte leben, aber doch nicht das Sterben unnötig verlängern.» Nun ist der bekannte Schweizer Cartoonist und Gerichtszeichner, der 30 Jahre lang in Hilterfingen und die letzten Jahre in Thun gelebt hat, im Alter von 68 Jahren gestorben. Die unheilbare amyotrophe Lateralsklerose hat Muskel um Muskel seines Körpers gelähmt. Ausgezeichnet mit den internationalen Preisen «dàttero d’argento» im italienischen Bordighera und dem «primo degli straniero» 1997 machte sich Herman Schmutz unter seinem Pseudonym «Hörmen» auch hierzulande rasch einen Namen. Pointierte Karikaturen im «Nebelspalter», in der «Berner Zeitung», im «Blick» und in anderen Medien, ausdrucksstarke Bilder aus den Gerichtssälen, die der Öffentlichkeit verschlossen blieben – «Hörmen» liess keinen seiner Betrachter kalt. 200 seiner Werke hat er letztes Jahr ausgewählt und zwischen den Buchdeckeln «Hörmen...verzeichnet» verewigt. Sie sind das Vermächtnis des Zeichners Herman Schmutz. heh>

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