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Höherer Grenzwert

ThunDer Kanton hat die Überbauungsordnung zur Kehrichtverbrennungsanlage bewilligt. Damit kann mehr Abfall verbrannt werden.

Auf dem Weg zu einem neuen rechtlichen Status hat die Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Thun eine weitere Hürde genommen: Die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons (JGK) hat die Änderung der kantonalen Überbauungsordnung (UeO) genehmigt. Die Umweltverträglichkeitsprüfung habe gezeigt, dass die KVA die geltenden Umweltgesetze auch mit der geänderten UeO einhalte. Mit dieser Regelung könnten in der KVA künftig bis zu 151000 Tonnen Abfall pro Jahr verbrannt werden, da neu die maximale thermische Leistung von 46 Megawatt als Grenzwert gelte. Bisher lag die Grenze bei 100000 Tonnen Abfall pro Jahr. Ganz unter Dach und Fach ist die UeO indes noch nicht: Die JGK hat mit ihrem Entscheid zwei Einsprachen einer Anwohnerin und des Vereins Pro Regio Thun abgewiesen. Sie haben nun wiederum 30 Tage Zeit, die Verfügung beim Regierungsrat anzufechten. gbs>

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