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Herzogenbuchsee im doppelten Glück

handballDie Frauen aus Herzogenbuchsee haben sich zum zweiten Mal in Folge für das Final-Four-Turnier im Schweizer Cup qualifiziert. Im gestrigen Viertelfinal besiegten die Oberaargauerinnen Spono Nottwil 2 25:24.

Auslosungen in einem Pokalwettbewerb können bei einem Verein, einer Mannschaft ganz unterschiedliche Reaktionen auslösen. Flüche, wenn ein schwerer Gegner zugeteilt worden ist. Ein Lächeln, wenn ein Kontrahent zugelost wurde, der schlagbar ist. Die Frauen des HV Herzogenbuchsee werden ganz sicher nicht geflucht haben, als sie erfuhren, gegen wen sie in den Viertelfinals des Schweizer Cups anzutreten hatten. Die Namen von sechs NLA-Teams befanden sich im Lostopf, dazu Herzogenbuchsee und mit Spono Nottwil 2 eine weitere NLB-Equipe. Herzogenbuchsee durfte gestern gegen Spono 2 spielen und ging somit im laufenden Cup-Wettbewerb den Spitzenvereinen aus der obersten Spielklasse weiter aus dem Weg. Bereits vor einem Jahr waren die Oberaargauerinnen von ähnlichem Losglück begünstigt gewesen. 2011 war Herzogenbuchsee in das Final-Four-Turnier im Pokal eingezogen. Auch ohne zuvor auf ein NLA-Team zu treffen. 2012 wird das Team wieder mit dabei sein, wenn im April in Sursee die Cup-Halbfinals und der Final ausgetragen werden. Die Oberaargauerinnen besiegten Spono 2 25:24 und sind erneut für das Final-Four-Turnier qualifiziert. Wie vor einem Jahr «Es ist schon speziell. Es ist das gleiche passiert wie vor einem Jahr», entfuhr es Herzogenbuchsees Kreisläuferin Nicole Rindlisbacher, nachdem der Sieg feststand. Wie 2011 wurde das letzte Spiel vor dem Final-Four zu einer Zitterpartie. Vor einem Jahr hatte die Ungarin Margit Felegyi im Auswärtsspiel gegen den Erstligisten Malters/Menznau mit dem letzten Angriff den entscheidenden Treffer zum 24:23 erzielt. In der gestrigen Partie gegen Spono 2 lag Herzogenbuchsee mehrmals mit drei Treffern im Vorsprung, doch vermochten die Gäste immer wieder auszugleichen. Erst nach Ablauf der Spielzeit war die Partie entschieden, als ein direkt ausgeführter Freiwurf von Spono den Weg ins Tor nicht fand. «Spono ist ein Team mit vielen jungen Spielerinnen, die technisch gut sind»,meinte Nicole Rindlisbacher. «Auch der Gegner hat seine Chance gewittert, ins Final-Four einziehen zu können Letztlich haben wir auch das nötige Quäntchen Glück gehabt.» Vor einem Jahr traf Herzogenbuchsee im Halbfinal des Final-Four-Turniers auf Brühl St.Gallen. Das Team zog sich, unterstützt von zahlreichen Anhängern, achtbar aus der Affäre und brach bei der 20:39-Niederlage erst gegen Ende des Spiels gegen den Favoriten ein. «Auch in diesem Jahr wollen wir uns gut präsentieren», sagte Rindlisbacher. «Und hoffentlich kommen wieder so viele Fans wie im letzten Jahr nach Sursee.» In der Meisterschaft will Herzogenbuchsee in dieser Saison den Aufstieg in die NLA schaffen. Die Oberaargauerinnen bestreiten zusammen mit Basel Regio, Rotweiss Thun und GC Amicitia Zürich die Auf-/Abstiegsrunde. «Es wird schwer», sagte Nicole Rindlisbacher. «Wir treffen auf drei gute Teams, glauben aber an unsere Chance». Der Auftakt am letzten Samstag misslang Herzogenbuchsee. Das Heimspiel gegen Basel-Regio ging 21:27 verloren. Reto PfisterTelegramm Seite 20>

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