Zum Hauptinhalt springen

Heli-Unglück im Skigebiet

abgestürzt Ein Flugunfall in den Walliser Alpen ging gestern glimpflich aus: Oberhalb von Les Diablerets stürzte ein Helikopter ab, alle sechs Insassen überlebten. Die Unfallursache ist noch nicht bekannt.

Sechs Personen sind gestern Mittag beim Absturz eines Helikopters in den Walliser Alpen verletzt worden. Vier Personen zogen sich beim Unfall auf dem Gletscher von Les Diablerets VD mittelschwere Blessuren zu, die beiden anderen wurden nur leicht verletzt. Der Pilot habe auf dem Gebirgslandeplatz Tsanfleuron landen wollen, teilte die Walliser Kantonspolizei gestern mit. Der Helikopter sei aber rund 50 Meter neben dem Zielort aufgeschlagen. Der Unfallort liegt in der Nähe des Skigebietes, der Landeplatz wird auch häufig für Heliskiing genutzt. Das Gebiet in der Nähe des Tour St-Martin – auch bekannt als «le quille du diable» – liegt in 2900 Metern Höhe nahe der Grenze zwischen den Kantonen Wallis und Waadt. Der Helikopter war auf dem Flugplatz Gstaad gestartet. Die Ursache für den Absturz war gestern noch unbekannt. Das Büro für Flugunfalluntersuchungen des Bundes wird den Unfall untersuchen. Fünf Rettungshelikopter Bei den Verletzten handelt es sich laut Polizei um den 44-jährigen Piloten aus der Schweiz, einen Bergführer aus dem Kanton Bern, einen Skilehrer sowie drei Kunden, unter ihnen eine Frau. Die Verletzten wurden in umliegende Spitäler in den Kantonen Bern und Waadt geflogen. Die Rega wurde um 12.30 Uhr zum Unfall gerufen. Für die Rettungsaktion waren unter anderem fünf Helikopter der Air Glaciers und der Rettungsflugwacht im Einsatz. Sie brachten die Rettungskräfte zur Unfallstelle. Auch die Feuerwehr von Savièse VS wurde aufgeboten. Bereits vor knapp einer Woche war es auf Walliser Kantonsgebiet zu einem Flugunfall gekommen. Beim Absturz eines Tourismus-Flugzeuges im Val d'Anniviers kamen am vergangenen Freitag eine vierköpfige Familie aus Frankreich sowie ihr Pilot ums Leben. Das Flugzeug war aus bisher unbekannten Gründen auf 3000 Metern über Meer auf eine Krete gestürzt. sda>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch