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Heiniger und Savic im Blickpunkt

FussballMit dem Match Köniz gegen Romontois beginnt in der 2.Liga interregional morgen Samstag die Rückrunde. Zum Schlagerspiel kommt es am Sonntag in Lyss (gegen Bulle).

Mit Bern und Köniz gehören zwei Mannschaften aus der Stadt Bern der 2.Liga interregional an. Hinzu kommen Lyss, Langenthal (Gruppe 3), die drei Teams aus dem Oberland (siehe Text unten) sowie das Deutschfreiburger Team aus Kerzers. Im Blickpunkt stehen auch die beiden Torjäger Yanick Heiniger (Lyss) und Slaven Savic (Köniz). SV Lyss Unter dem neuen Trainer Edvaldo Della Casa ist Lyss stabiler geworden. Der 36-jährige italienisch-brasilianische Doppelbürger hat das Team zu einer Einheit geformt. «Gegenüber früheren Jahren gibt es unter ihm keine Gruppenbildungen mehr», sagt der Sportchef Antonio Troilo. Die Seeländer haben das geplante Trainingslager auf Malta absagen müssen, weil zu wenig Kaderspieler daran hätten teilnehmen können. Trotzdem ist Troilo der Meinung, dass sich seine Mannschaft sehr gut auf die Rückrunde vorbereitet hat. «Wir wollen weiter ganz oben mitspielen», sagt der Sportchef. Mit Yanick Heiniger steht Della Casa sein Topskorer wieder zur Verfügung. Er kehrte von der Weltreise zurück. FC Bern Das Team von Lars Lunde musste in der Vorrunde nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz, bei der 1:2-Heimniederlage gegen Lyss. Daher gehört der FC Bern zur erweiterten Spitzengruppe. Den Rückstand verkleinern kann das Lunde-Team dann, wenn es am Sonntag das (starke) U-21-Team von Lausanne besiegt und gleichzeitig der Leader Lyss gegen Bulle verliert. Kurz vor oder während der Winterpause hat es beim FCB einige Wechsel gegeben. Armin Thalmann hat neu die Rolle als Sportchef übernommen. Er sei mit den Testresultaten und den Trainingsbedingungen zufrieden, sagt Thalmann. Ebenso mit der bisherigen sportlichen Bilanz. «Wir peilten einen Rang im oberen Mittelfeld mit Blickkontakt zur Spitze an», sagt der Sportchef. Dies sei dem Team bisher gut gelungen. In der nahen Zukunft wolle man primär neue Spieler einbauen und die Mannschaft festigen. Verlassen haben den Verein die beiden Topskorer Krispin Müller (Breitenrain) und Lukas von Känel (Bümpliz) sowie Dario Isch (Grenchen). FC Kerzers Trainieren nur gegen Bezahlung. Der FC Kerzers gehört (noch) zu jenen Vereinen, die keinen Kunstrasenplatz zur Verfügung haben. Daher musste er nach Freiburg ausweichen, um auf dem (kostenpflichtigen) Kunstrasen überhaupt trainieren zu können. «Aufgrund der Erkenntnisse der schwachen Vorrunde legten wir das Hauptgewicht auf die Kondition», sagt der Sportchef Guido Wildhaber. Ebenso sorgten zahlreiche taktische Elemente des neuen Trainers Daniel Monney für Abwechslung. Einen letzten Feinschliff, auch in Sachen Teambildung, erhielt der Tabellenletzte im Trainingslager im spanischen Lloret de Mar. «Es waren 17 Spieler vor Ort, und die Trainingsbedingungen waren sehr gut», sagt Wildhaber. «In der Hoffnung, etwas bewegen zu können, haben wir uns am Ende der Vorrunde von Trainer Adrian Eugster (Ex-YB) getrennt. Wir erwarten daher eine klare Leistungssteigerung.» FC Köniz Wir erinnern uns an den miserablen Start des FC Köniz in diese Saison: fünf Spiele, fünf Niederlagen. Der 2:1-Sieg gegen Spiez brachte dann den ersten Lichtblick. Die Aufwärtstendenz hielt an und Köniz hat mittlerweile 16 Punkte auf dem Konto. Trainer Bernard Pulver habe während der Vorbereitung auf die Rückrunde eine leistungsmässige Steigerung festgestellt. Die Schwerpunkte seiner Trainingseinheiten beinhalteten vornehmlich Kondition und Taktik. «Im Trainingslager in Valencia konnten wir auf guten Plätzen trainieren», sagt Pulver. Der fast einwöchige Zusammenzug in Südspanien habe auch positive Spuren bezüglich des Teamgeists hinterlassen, ergänzt er. Nun gelte es, die gute Stimmung, die in der Mannschaft herrsche, umzusetzen. Pulver hofft, dass sich Köniz raschmöglichst von der Abstiegszone entfernen könne. Eine wichtige Rolle nimmt dabei der Torjäger Slaven Savic ein. FC Langenthal Dem Langenthal-Trainer Willy Neuenschwander präsentierten sich schwierige Trainingsbedingungen, da in Langenthal kein Kunstrasenfeld vorhanden ist. Gegen zum Teil starke oberklassige Mannschaften haben die Langenthaler resultatmässig in den Testspielen überzeugen können. Regelrecht ins Schwärmen gerät Neuenschwander, wenn man ihn auf das Trainingslager in Estepona (Marbella) anspricht. «Einfach super, alles hat während der einwöchigen Trainingswoche gestimmt», sagt der Trainer. Das von ihm hochgesteckte Ziel, bei der Vergabe des Aufstiegsplatzes ein gewichtiges Wort mitreden zu können, lässt sich nach der Vorrunde kaum mehr realisieren. Daher hat Neuenschwander in seinem Kader Veränderungen vorgenommen. «Es wird sich zeigen, ob damit eine leistungs- und rangmässige Verbesserung erzielt werden kann», sagt er. Peter Voegeli>

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