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Heimsieg zum Playoff-Auftakt

sc langenthalNach fünf Saisons starten die Oberaargauer wieder mit einem Sieg in die Viertelfinals. Dank dem 6:0-Erfolg gegen die EHC Basel Sharks führen die Berner in der Best-of-7-Serie 1:0.

Verheissungsvoller Playoff-Auftakt für den SC Langenthal: Nach 30 torlosen Minuten setzte der SCL zu einer Machtdemonstration an und besiegte den EHC Basel mit 6:0 (0:0, 2:0, 4:0). Verteidiger Yves Müller war an drei Toren beteiligt. Der SC Langenthal dominierte über weite Strecken, oft stand Sharks-Goalie Lorenzo Croce im Zentrum des Geschehens. Dreimal spielten die Oberaargauer im Startdrittel in Überzahl, ausnutzen konnte das Team von Trainer Heinz Ehlers das Chancenplus vorerst aber nicht. Später allerdings sollten gleich vier Power-Play-Tore folgen. Auch vor dem Langenthaler Tor wurde es mitunter hektisch. So in der 13.Minute, als Torhüter Marc Eichmann einen Shorthander bravourös verhindern musste. Insgesamt spielte der SCL wieder mit deutlich mehr Elan als in den letzten Runden der Qualifikation. Doppelpack Die erste grosse Chance im zweiten Durchgang gehörte den Nordschweizern. Pascal Wittwer entwischte, doch im Fallen parierte Eichmann den Versuch mit dem Schoner. Wenig später verpasste es der SCL nur ganz knapp, das Skore zu eröffnen. Brent Kelly, Stefan Tschannen und zuletzt Jeff Campbell nahmen das Tor während eines Tohuwabohu vergeblich ins Visier. Trotz vielen packenden Torszenen mussten sich die Einheimischen bis zur 36.Minute gedulden, ehe die Scheibe den Weg ins Tor fand. Basels Hans Pienitz verlor den Puck in der Vorwärtsbewegung; Yanick Bodemann zog mit dem Puck ins gegnerische Drittel, passte auf Marco Gruber, der mit einem Direktschuss das 1:0 erzielte. Das Warten auf einen Torerfolg hatte nach 156:45 Minuten ein Ende; letztmals traf Langenthal beim 1:2-Anschlusstreffer in Olten. Kaum war der Torjubel abgeklungen, brauste Stefan Tschannen mit viel Schwung ins Basler Drittel und passte auf den mitgelaufenen Verteidiger Yves Müller, der das 2:0 erzielte. Müller hebt Mahnfinger Im Schlussdrittel kannte das Team von Trainer Heinz Ehlers kein Halten mehr. Bedingt durch einen 5-minütigen Ausschluss gegen Schirjajew trafen die Oberaargauer vier weitere Male. Yves Müller: «Es ist wichtig, dass wir mit einem Sieg in die Serie starten konnten. Am Dienstag wird es aber wieder eng. Durch das klare Ergebnis werden die Basler noch aggressiver ins Spiel gehen.» Tal der Tränen durchschritten Mit dem Sieg geht eine lange Leidensgeschichte zu Ende: Am 17.Februar 2006 konnte der SCL letztmals mit einem Sieg in die Viertelfinals starten; damals bezwang das Team den EHC Chur in der 68.Minute mit 3:2. Nach vier weiteren Duellen stand der SCL in den Halbfinals gegen Sierre. Seither gingen die Oberaargauer durch ein Tal der Tränen. Fast unzählige Tage – 2186, um genau zu sein – mussten die Oberaargauer nun warten, bis wieder ein Playoff-Startsieg Wirklichkeit geworden ist. Egal, ob Langenthal in diesen 2186 Tagen von Rang 1 oder 7 in die Playoffs gestartet war, stets jubelte zum Auftakt der Gegner. In den folgenden fünf Saisons startete der SCL stets mit einer Niederlage in die Viertelfinals und schied stets auch in diesen aus: 2007: 3:7 gegen die GCK Lions, 2008: 2:4 gegen La Chaux-de-Fonds, 2009: 0:3 gegen La Chaux-de-Fonds, 2010: 2:3 n.V. gegen Olten und 2011: 2:4 gegen Visp. Daniel GerberTelegramm Seite 20 >

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