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Heimberg investiert 33 Millionen

FinanzenDer Ausbau der Schulanlage ist nur eines von vielen Grossprojekten: In den kommenden Jahren plant die Gemeinde Heimberg Investitionen von über 33 Millionen Franken. Weil die Finanzen im Lot sind, bleibt die Steueranlage vorerst unangetastet.

Die Gemeinde Heimberg hat künftig Grosses vor. Über 33 Millionen Franken hat der Gemeinderat im Finanzplan für kommende Investitionen eingestellt. «Es stehen verschiedene Grossprojekte an», sagte Finanzvorsteher Peter Flury gestern vor den Medien. Angesprochen waren damit der Ausbau der Schulanlagen sowie zum Beispiel Investitionen für Kindergarten und Sportanlagen. «Damit entsprechen wir dem Wachstum der Gemeinde», sagte der Finanzvorsteher weiter. Die Investitionen wollen die Gemeindeverantwortlichen in den nächsten fünf Jahren angehen. Vorerst soll dies jedoch ohne Auswirkungen auf die Steueranlage geschehen. Mit 1,5 Einheiten bleibt diese unverändert. Neu 6,7 Millionen an Filag Diesen Vorschlag will Heimbergs Exekutive am 28.November der Gemeindeversammlung unterbreiten. Dies, obwohl das revidierte Gesetz über den Finanz und Lastenausgleich (Filag) auf die Heimberger Finanzen Auswirkungen hat. «Aufgrund dessen müssten wird die Steueranlage auf 1,53 Einheiten anheben», erläuterte Peter Flury. So bezahlt Heimberg neu 6,7 Millionen Franken in den Filag. Das sind rund 252000 Franken mehr als bisher. «Die unveränderte Steueranlage bedeutet faktisch eine Steuersenkung», betonte der Finanzvorsteher. Der Voranschlag 2012 sieht bei einem Aufwand von 26,53 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 315 200 Franken vor. Die im Finanzplan vorgesehenen Investitionen dürften sich indes auf die künftige Steueranlage auswirken. «Für das Jahr 2013 müssen wir voraussichtlich über eine Steueranpassung nachdenken», sagte Gemeindepräsident Niklaus Röthlisberger. Terrassenhaus am Buechwald Die Heimberger Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung zudem über eine Zonenplanänderung zu befinden. Traktandiert ist deshalb auch die Überbauungsordnung «Buechwald». Dort sollen die Voraussetzungen für den Bau von zwei Terrassenhäusern mit insgesamt zwölf Wohneinheiten geschaffen werden. Das Erschliessen der Häuser wird zwischen den Gebäuden geschehen, damit die Nachbarparzellen nicht belastet werden. «Es handelt sich um ein Novum, ich bin aber überzeugt, die Gebäude werden sich dort gut integrieren», sagte Bauvorsteher Fritz Dähler vor den Medien weiter. Wie Niklaus Röthlisberger weiter ausführte, will Heimberg zudem den Stellenetat ausbauen. «Das stetige Wachstum der Gemeinde fordert mehr Ressourcen», begründete es der Gemeindepräsident. Vorgesehen ist, die Bauverwaltung um 120 Stellenprozent und die AHV-Zweigstelle um 25 Prozent aufzustocken. Die geplanten Massnahmen basieren auf Arbeitsplatzbewertungen. «Damit schaffen wir uns den nötigen Spielraum für die Zukunft», betonte Röthlisberger. Stefan Kammermann>

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