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Härtetest für Bucher

Der neue Post-Chef Jürg Bucher will die Post mit einem Doppelamt in die Zukunft führen. Sparen wird ein wichtiges Thema sein.

Nach dem erzwungenen Abgang von Post-Chef Michel Kunz wartet auf seinen Nachfolger Jürg Bucher nun eine Herkulesaufgabe: Er wird im Doppelamt die Post und auch die Postfinance – die Finanz-Tochter der Post – leiten. Das soll bis auf weiteres so bleiben. Zur Entlastung von Bucher soll in der Konzernleitung neu ein Stellvertreter des Post-Chefs ernannt werden. «Ich habe dieses Amt nie gesucht», sagte der 62-Jährige gestern vor den Medien. Als der Wichtracher vor wenigen Tagen die Anfrage des Verwaltungsrats erhalten habe, habe er zwei Nächte darüber geschlafen, bevor er sich entschieden habe. Bucher – er ist selbst aktiver OL-Läufer – betonte, dass er als Sportler Herausforderungen liebe. «Wenn es bergauf geht, ist man stärker gefordert. Das macht mir Spass», sagte er. An Herausforderungen wird es ihm nicht mangeln: Die Briefpost leidet unter schrumpfenden Umsätzen: Im laufenden Jahr beträgt das Minus 4,9 Prozent, wie Post-Präsident Claude Béglé gestern bekannt gab. Doch wie Béglé betonte, will die Post diesbezüglich nur mit behutsamen Sparmassnahmen reagieren. Darüber herrscht zumindest nach dem Abgang von Michel Kunz, der schneller sparen wollte, Klarheit. sny Seite 2+3>

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