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Haare wickeln, föhnen und toupieren

handwerkFür einige Mädchen ging mit dem Thuner Ferienpass ein Traum in Erfüllung: Sie durften nach Herzenslust Frisuren kreieren, sich gegenseitig Haare waschen und föhnen. An Perücken wurde gewickelt, gesprayt und toupiert.

Das Hairstyling bei Coiffeur Germann an der Frutigenstrasse ist seit Anbeginn ein begehrtes Ferienpass-Angebot. «Es freut uns, dass ihr euch bei uns angemeldet habt», begrüsst Chefin Doris Germann die jungen Hairstylistinnen in ihrem Geschäft. Üben am lebenden Objekt In einer ersten Runde bekommen die Mädchen ein Namensschild und stellen sich gegenseitig vor. «Was, du bist auch aus Steffisburg?», tönt es aus der Gruppe. Doch dann gilt die ganze Aufmerksamkeit den verschiedenen Arbeitsgeräten und Materialien, die ihnen erklärt werden. Dann dürfen die Mädchen schon mal die Haare der Perücken durchkämmen. Zum Glück ist schönes Wetter. Die Mädchen können so im Freien nach Herzenslust mit Wasser und Haarspray hantieren. «Du musst die Haare gut ausbürsten, dann das in Dauerwellenwasser getränkte Papierchen schön um eine kleine Strähne legen, an die Spitze ziehen und aufrollen», instruiert Aida Haile, die Lernende im 2.Lehrjahr, die siebenjährige Kim. Spiel und Spass Rund um den Tisch wird konzentriert gearbeitet, die nassen Haare werden gekämmt, gebürstet und auf farbigen Papilloten aufgewickelt – das sieht lustig aus, und die Mädchen lachen. Die zehnjährige Amtul ist zum ersten Mal beim Hairstyling und möchte einmal andere Frisuren kennen lernen. Manchmal darf sie bei ihrer Mutter eine Frisur ausprobieren. Ihre ältere Schwester hat das aber nicht so gerne. Haile zeigt, wie man einen Bauernzopf macht, Haare toupiert und hochsteckt. Florence schaut sich die Frisur an und lacht laut heraus. Doch der Höhepunkt kommt noch: Sie dürfen sich gegenseitig die Haare waschen und föhnen, das macht ihnen am meisten Spass. Romaine föhnt Lara die Haare ins Gesicht, beide amüsieren sich köstlich. «Natürlich geben wir den Kindern eine Berufsidee auf den Weg, aber das oberste Ziel ist für uns, dass sie Freude und Spass haben», äussert sich die Geschäftsinhaberin Doris Germann. Da darf natürlich ein kleines Znüni nicht fehlen, und mit Sophie Eggler, die gerade ihren ersten Ausbildungstag hat, und Selina Siegenthaler, Lernende im 3.Lehrjahr, gibt es noch eine Stafette mit Zöpfeflechten und andere lustige Spiele im Freien. Zur Belohnung erhält jedes Kind eine kleine Erinnerung an den Tag als Figaro. Verena Holzerwww.thunerferienpass.ch>

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