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Gutscheine werden nicht getestet

Die FDP Köniz wehrte sich vehement für ein Pilotprojekt mit Gutscheinen zur Kinderbetreuung. Doch sie blieb allein auf weiter Flur.

In Köniz wird es keinen Pilotversuch mit Gutscheinen für die familienergänzende Kinderbetreuung geben. Das Parlament ist dem Gemeinderat gefolgt, der einen solchen Versuch als zu verfrüht taxiert hat. Einzig die FDP fand das eine «verpasste Chance». Die Idee hinter den Gutscheinen: Eltern würden nicht mehr wie heute subventionierte Plätze für ihre Kinder erhalten, sondern direkt von der Gemeinde je nach Einkommen mit Betreuungsgutscheinen unterstützt. Mit diesen könnten sie dann selber unter allen Anbietern einen Platz für ihr Kind suchen. Mehr Wettbewerb unter den Anbietern und mehr Wahlfreiheit für die Eltern sind zwei zentrale Vorteile, welche die FDP in diesem Modell gesehen hätte. Die Linke wiederum betonte, der Markt spiele nicht, solange es viel zu wenig Betreuungsplätze gebe. «Dann steigen einfach die Preise, und ein Teil der Leute kann sich die Plätze nicht mehr leisten», gab Christoph Salzmann (SP) zu bedenken. Der Gemeinderat verschliesse sich Neuerungen in der Kinderbetreuung nicht grundsätzlich, betonte Ueli Studer (SVP). Ein Pilotversuch wäre aber teuer und mit «enormen Schwierigkeiten» verbunden. lp>

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