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Gut auf Kurs – jetzt wird investiert

LenkDie Wasserversorgung blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Wasserverbrauch und Stromkosten konnten dank der neuen Steuerungsanlage drastisch gesenkt werden. Jetzt soll die Versorgungssicherheit in Notlagen verbessert werden.

«Die neue Steuerung in der Wasserversorgung erweist sich im Betrieb als wesentliche Verbesserung», teilt die Bauverwaltung Lenk mit. Die gesamte Versorgung könne besser überwacht und gesteuert werden. Die Versorgung wurde in verschiedene Verbrauchszonen aufgeteilt, was auch einen detaillierteren Überblick ermöglicht. «Dank dem neuen Alarmierungssystem können Probleme sofort erkannt und behoben werden», wird erklärt. Leitungslecks könnten schneller geortet und repariert werden. So wurden im letzten Jahr 20 Leitungslecks behoben. Die positiven Auswirkungen schlagen sich auch im Verbrauch und in den Stromkosten nieder: Der Verbrauch konnte von 924082 m3 im Jahre 2009 auf 756402 m3 im Jahr 2010 reduziert werden, was einer Reduktion von 18,14 Prozent entspricht. In der gleichen Zeitspanne konnte der Stromverbrauch beim Pumpwerk Blattibrunnen von 173000 kWh auf 104000 kWh um 39,9 Prozent reduziert werden. All diese Massnahmen wirken sich positiv auf die Rechnung der Wasserversorgung (WV) aus. Die öffentliche Wasserversorgung der Gemeinde Lenk bezieht ihr Trinkwasser aus zwei Quellen: aus den Wallegggrabenquellen mit einer Jahresschüttung von 440000m³ (2010) und aus der Quelle im Blattibrunnen mit einer Jahresschüttung von 3227000m³ (2010). Momentan werden nur zirka 20 Prozent dieses Wassers aufbereitet und als Trinkwasser verwendet. Es steht somit auch künftig genügend Wasser zur Verfügung. Das Trinkwasser der öffentlichen Wasserversorgung wird über eine UV-Anlage entkeimt und permanent überwacht. Seit diesem Monat ist die WV Lenk im Besitz eines mobilen Notstromaggregates mit 100 kVA. Sie kommt bei längeren Stromunterbrüchen zum Einsatz. Ausbau geplant Um die Versorgungssicherheit auch für die Zukunft sicherzustellen – und vor allem um die Wasserversorgung in Notlagen zu gewährleisten, ist ein Ausbau geplant. Zu diesem Zweck sollen die in die Jahre gekommene Aufbereitungsanlage und das Pumpwerk im Blattibrunnen ersetzt und durch eine neue, leistungsfähigere Anlage werden. Die Verantwortlichen der Wasserversorgung haben ein entsprechendes Vorprojekt in Auftrag gegeben. Das ganze Projekt wird mehrere Millionen kosten. All diese Investitionen müssen aus der Spezialfinanzierung der Wasserversorgung finanziert werden. Aufgrund von ersten Berechnungen kann davon ausgegangen werden, dass trotz diesen grossen Investitionen kurzfristig keine Gebührenerhöhungen notwendig werden.pd>

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