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Grosse Konkurrenz für Aegerter

40 Fahrer kämpfen in der Moto-2-Klasse um Weltmeisterschaftspunkte. Reifen, Benzin und Motoren sind einheitlich.

Auf die Saison 2010 hin wurde im Motorrad-Rennsport die 250-ccm-Klasse durch die Kategorie Moto2 ersetzt. In dieser Kategorie werden Viertakt-Saugmotoren mit einem Hubraum von 600 ccm eingesetzt. In der Moto-2-Klasse sind die Hersteller in der Entwicklung der Motorräder nicht frei. Reifen, Benzin und Motoren sind einheitlich und werden jeweils von einem Lieferanten zur Verfügung gestellt. Reifenlieferant ist Dunlop, Benzinlieferant Agip, die Motoren werden von Honda zur Verfügung gestellt. Die Chassis hingegen können von den Teams nach ihren Vorstellungen gebaut werden, sofern das technische Reglement der FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme) eingehalten wird. 14 verschiedene Chassishersteller sind in der Moto2 vertreten. Dominique Aegerter ist mit einem vom Schweizer Eskil Suter gebauten Motorrad unterwegs (siehe Text oben). Harte Konkurrenz Die Moto-2-Klasse ist sofort auf grosse Resonanz gestossen. Am GP von Aragon am 19.September waren 40 Fahrer am Start, mehr als in der Kategorie 125 ccm (31) und mehr als doppelt so viele wie in der Moto-GP-Klasse (16). Dominique Aegerter ist so in den Rennen mit grosser Konkurrenz konfrontiert. «Die Moto-2-Klasse ist sehr interessant. Viele schnelle Fahrer sind am Start», sagt der Oberaargauer. «Wenn ich nicht die richtige Linie wähle oder das Motorrad nicht optimal läuft, falle ich sofort zurück. Dann bin ich unter Umständen auf Rang 20 statt auf Rang 10 klassiert.» Wie knapp die Abstände in der Moto-2-Klasse sind, verdeutlichen die Resultate des Trainings des GP von Aragon. 20 Fahrer waren innerhalb einer Sekunde klassiert. Dominique Aegerter wurde mit 0,671 Sekunden Rückstand 11., Tom Lüthi verlor als 20. 0,976 Sekunden. rpb>

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