Zum Hauptinhalt springen

Grosse Ernüchterung bei Spiez: 0:5-Niederlage

fussballNach dem erfolgreichen Rückrundenstart von vergangener Woche (4:2 gegen Farvagny) setzte es für Spiez gegen den FC Bern eine 0:5-Klatsche ab.

Nach der ersten Viertelstunde hätte wohl kaum jemand eine derart hohe Niederlage der Spiezer erwartet. Die beiden Mannschaften spielten auf Augenhöhe, Spiez tat sogar etwas mehr für die Offensive, kam allerdings wie auch Bern kaum zu einer gefährlichen Szene. Doch dann brachen die 25 Minuten an, die dieses Spiel entscheiden sollten. In der 17.Minute wurde Berns Hubacher im Strafraum von Wüthrich von den Beinen geholt. Den Penalty konnte der Spiezer Schlussmann Reuteler zwar noch parieren, doch der nun folgenden Angriffswelle der Berner war die Spiezer Hintermannschaft nicht gewachsen. In der 26.Minute schlug der Berner Padun einen Freistoss in den Sechzehner, Borgmann schoss den Ball wunderschön zum 1:0 ins Netz. Schlag auf Schlag Dann ging es Schlag auf Schlag. Nach einem unnötigen Hands im Elfmeterraum von Bujanovic in der 31. Minute hiess es 2:0, und in der 42. schon 3:0 – nach einem schönen Kopfballtor von Reist. Spiez lief in dieser Phase dem Ball nur noch hinterher. «Wir kamen immer einen Schritt zu spät», sagte der sichtlich enttäuschte Verteidiger Wüthrich. Spiezer waren glücklos Nach der Pause kam der FC Spiez wieder besser ins Spiel und durch Walter zu seiner ersten gefährlichen Aktion. Sein akrobatischer Hechtkopfball fand den Weg aber nur zu Berns Torwart Rohner. Doch gleich anschliessend klingelte es schon wieder auf der anderen Seite: Diesmal war es Kastrati, der nach einem Konter auf 4:0 erhöhte. Nach diesem Rückschlag stand Spiez zwar nicht mehr unter Dauerdruck, doch nach vorne lief fast nichts. Auch Buckson, der vor einer Woche nach seiner Einwechslung noch zwei Tore geschossen hatte und am Samstag ab der 61.Minute ins Spiel eingreifen durfte, konnte nichts mehr bewirken. In der 82.Minute erhöhte der FC Bern gar auf 5:0. Doch man muss den Spiezern zugestehen, dass sie bis zur letzten Minute kämpften und in der Nachspielzeit zu zwei Torchancen kamen. «Immerhin sind wir nie ganz auseinandergefallen», so Trainer Bernhard Hodlers eher bittere Bilanz. Gespannt sieht man nun dem Derby gegen Dürrenast entgegen.Timon Stuber>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch