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Grégory Gemperle schoss Liestal im Alleingang ab

fussballDer FC Langenthal hat Liestal 3:0 besiegt.

Beide Teams bemühten sich sofort, Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu erzeugen. Die erste Möglichkeit besass Langenthal-Stürmer Hügli, doch Goalie Wieland legte sein Veto ein. Praktisch im Gegenzug zwang Blanco, der beste Liestaler Akteur, Goalie Wolownik zu einer Klasseparade. Die Intensität nahm stetig zu. Doch zwingende Abschlussmöglichkeiten blieben im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit Mangelware. Bis zur 36.Minute, als Wieland erneut einen Schuss von Hügli abwehren konnte. Gemperle unwiderstehlich Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Platzherren den Druck aufs gegnerische Tor, und dies führte nach 58 Minuten zur verdienten Führung. Gemperle düpierte Goalie Wieland mit einem gefühlvollen Heber. Der Rückstand hinterliess bei Liestal deutliche Spuren. Dank einer guten Parade von Wieland, welcher Hüglis Freistossknaller aus 30 Metern mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte, blieb es vorerst bei der knappen Führung. In der 69.Minute sollte nach dem vierten Corner der Platzherren die Vorentscheidung fallen. Hügli trat den Eckball, und Gemperle stand goldrichtig. Wer jetzt bei Liestal hoffte, dass eine sichtbare Gegenwehr einsetzen würde, sah sich getäuscht. Die Offensivabteilung der Baselbieter blieb an diesem Tag vieles schuldig. Der Dreifachtorschütze Gemperle schoss in der kurzen Nachspielzeit einen lupenreinen Hattrick. Der Sieg der Oberaargauer geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung. Grégory Gemperle, der Langenthaler Topskorer, meinte nach dem ersten Rückrunden-Heimspiel der Langenthaler: «Ich freue mich über unseren Sieg und dass mir der Hattrick gelungen ist. Wir haben aber die Pflicht, weiter hart an uns zu arbeiten», so Gemperle. Mit den Neuzuzügen sei die längst erwartete Harmonie ins Spiel zurückgekehrt. «Wir treten wieder als Team auf, und der Erfolg gibt uns recht.» Der dreifache Torschütze wird den Langenthalern in den beiden nächsten Meisterschaftspartien allerdings fehlen, da er infolge Militärdienst nicht zur Verfügung stehen wird. Trotzdem erwartet er, dass seine Mannschaftskollegen weiter erfolgreichen Fussball zeigen. Sandro Kamber, Trainer des FC Liestal, analysierte die Leistung seines Teams wie folgt: «Wir hatten in der 1.Halbzeit die besseren Chancen. Letztlich führten drei individuelle Fehler meiner Spieler zu den drei Toren.» Er habe noch viel Arbeit vor sich, insbesondere fehlte es seiner Mannschaft gegen die Oberaargauer an Aggressivität, so Kamber. Roland Jungi>

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