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Gerichtsfall

Die Verlegung von Verhandlungen nach Aarwangen kann im Einzelfall zu absurden Irrwegen führen: Etwa als im letzten Dezember (alter Fahrplan) ein Angeschuldigter Aarwangen nicht finden konnte. Der Schweizer mit arabischer Muttersprache hatte Schwierigkeiten, den richtigen Zug zu bekommen. So wurde er in Biel in den Zug nach Zürich gesetzt mit dem Hinweis, in Solothurn müsse er umsteigen. Nach rund einer Stunde Fahrt erkundigte er sich bei Mitreisenden, ob denn Solothurn endlich erreicht sei. Da war er nicht in Solothurn, sondern in Zürich angekommen. Er suchte in Zürich Hilfe und wurde, angeblich von einem SBB-Angestellten, nach Solothurn zurückgeschickt, wo er dann ins Bipperlisi umsteigen sollte. So weit, so gut, auch auf diesem Weg kann man Aarwangen erreichen. Dummerweise fuhr das Bipperlisi aber nur bis Niederbipp. Es dauerte angeblich fast eine halbe Stunde, bis der Mann Anschluss nach Aarwangen hatte, und statt an der Station Schloss stieg er an der Station Aarwangen aus, von wo er zu Fuss zum Schloss gelangte. Immer wieder hatte er beim Gericht angerufen und gemeldet, wo er gerade steckt. Das Gericht zeigte Nachsicht und Geduld. Die Verhandlung begann mit rund zweieinhalb Stunden Verspätung und konnte trotz der Irrfahrten gleichentags abgeschlossen werden. Für den Heimweg liess sich der Mann von Ortskundigen beraten.enl>

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