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Gerangel nach Spiel

Der Marsch der Basler Fans zum Stadion Lachen verlief ruhig. Nach dem Fussballspiel gab es beim Bahnhof eine Auseinandersetzung.

1:1 trennten sich der FC Thun und Basel im Super-League-Spitzenkampf vom Samstag im Stadion Lachen. Ein Grossteil der auswärtigen Supporter war mit einem Extrazug in Thun eingetroffen und hatte sich zu Fuss zum Stadion aufgemacht. Der Fanwalk sowie der Einzug ins Lachenstadion verliefen ohne Probleme, wie die Kantonspolizei mitteilte. «Im Grossen und Ganzen war es eine friedliche Angelegenheit», fasste Ursula Stauffer von der Medienstelle der Kantonspolizei auf Anfrage die Geschehnisse zusammen. Diebstahl im Kiosk? Einzig nach dem Spiel habe eine Auseinandersetzung stattgefunden. Dies, nachdem sich ein Teil der Basler Supporter zu Fuss auf den Rückweg gemacht hatte. «Im Bereich der Schiffstation beim Bahnhof Thun kam es zu einem kleinen Gerangel», heisst es im Polizei-Communique. Mindestens ein Beteiligter habe eine Strafanzeige in Aussicht gestellt. Die Kantonspolizei markierte auch innerhalb des Bahnhofs Präsenz, nachdem sich zahlreiche Basler Fans in einem Lebensmittelgeschäft eingedeckt hatten und dabei der Verdacht nach Diebstahl aufgekommen war. «Ob dies tatsächlich der Fall war, ist noch ungeklärt», sagte Ursula Stauffer. Eine allfällige Anzeige würde heute Montag eingereicht. Die Situation sei so gewesen, dass sich viele Basler Fans im Laden aufgehalten hätten – und als es von draussen hiess, der Zug fahre ab, seien sie hinausgerannt. Einige Basler Supporter hatten in Thun in früheren Jahren für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. In schlechter Erinnerung ist vor allem das Jahr 2004, als der FCB in Thun Meister wurde, «Fans» nach dem Spiel randalierten, in einem Kiosk Bier entwendeten, eine Verkäuferin schlugen und später auch noch den Extrazug Richtung Basel demolierten.mik/pkb Berichte zum Spiel: Seite 15.>

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