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Gemeinsames Zuhause

Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk ist mit seinen Angeboten neu prominent an der Dorfstrasse in Langnau zu Hause.

Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) hat in Langnau drei Standbeine: Wer stundenweise Arbeit suchte, begab sich bisher an die Hinterdorfstrasse zum Etcetera. Auch die Beratung mit dem Stellennetz befand sich an dieser Adresse. Und seit dem Sommer befindet sich der Teeladen als Beschäftigungsangebot an der Dorfstrasse. Seit gestern sind alle Angebote am selben Ort vereint. «Wir wollten besser erreichbar sein und sind deshalb ins Dorfzentrum gezogen. Zudem ist unsere Arbeit so besser sichtbar», sagt Erich Kovacs, zuständiger Berater des SAH. Das Etcetera sowie die Beratungs- und Vermittlungsstelle befinden sich neu im Gebäude neben dem Teeladen. Beratung und Vermittlung Das SAH will Stellenlosen eine sinnvolle Beschäftigung anbieten und ihnen helfen, wieder in den Arbeitsmarkt zurückzukommen. Mit dem Teilnehmer wird besprochen, welcher Einsatz Sinn macht. «Wir können die Personen für sechs Monate entweder intern oder extern einsetzen. Kann jemand in einer gemeinnützigen Institution wie Altersheim, Werkhof, Gemeindeverwaltung oder Museum arbeiten, ist er sehr nah am Arbeitsmarkt», so Kovacs. Aber auch intern im Teeladen können Verkaufs- und Gastronomie-Erfahrungen gesammelt werden. Das Etcetera wiederum vermittelt stellenlose Personen an Privatpersonen oder an Unternehmen, die Arbeiten wie Zügeln, Putzen und Ähnliches zu vergeben haben. Den SAH-Teelanden gibt es seit den ersten Sommermonaten. Er wird von Thomas Grimm geführt, der früher bereits in Burgdorf einen Teeladen führte. «In den letzten Wochen läuft dieses Angebot mehr und mehr an», freut sich Kovacs. Im hintern Teil des Teeladens befindet sich eine öffentliche Schreibstube mit PC-Arbeitsplätzen. Diese wird vor allem für Bewerbungen genutzt. 14 Personen für Teeladen Der Teeladen beliefert auch einige Unternehmen und Restaurants – etwa die angrenzende Kostbar, die Tee aus der Stube nebenan serviert. 6 bis 10 Teilnehmende beschäftigt das Arbeitsangebot Teeladen. «Wir arbeiten darauf hin, dass wir im Verlauf des nächsten Jahres bis zu 14 Personen anstellen können», blickt Erich Kovacs in die Zukunft. Cornelia Jost >

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