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Gemeinsam vorwärts

Peter Stutz

Warum soll das Volk gerade Sie wählen? Weil mich schon immer das Ganze interessiert hat. Wie funktioniert die Welt, wie organisieren wir uns? Was können wir Thuner besser machen als andere? Wofür würden Sie sich nach Ihrer Wahl in den Gemeinderat zuerst einsetzen? Für das Setzen von Prioritäten. Wir dürfen uns nicht im Tagesgeschäft verlieren. Wie können wir Wohnen, Arbeiten, unsere Freizeit nachhaltig gestalten, sodass wir und unsere Nachkommen in Thun gut leben können? Wo würden Sie investieren? In die Effizienz der Verwaltung. Und: Thun muss so gute Voraussetzungen schaffen und gute Projekte anreissen, dass sich die Unternehmen und Arbeitnehmenden darum reissen, nach Thun kommen zu dürfen. Wo würden Sie den Sparstift ansetzen? Bei nicht mehr zeitgemässen Aufgaben. Jede Stadt schleppt noch Vollzugsaufgaben aus alten Zeiten mit sich, die gestrichen werden können. Wie führen Sie Wahlkampf? Im Team mit meiner Partei. Wir müssen jetzt schon zeigen, dass wir nur gemeinsam vorwärtskommen. Das gilt nach der Wahl dann umso mehr. Woran krankt Thuns Politik? An zu viel unkoordinierter Tagespolitik, an zu wenig Blick fürs Ganze. Und an zu viel undurchsichtiger Interessenvertretung hintenrum und Geheimpolitik. Das Volk wird informiert, wenn es zu spät ist. Das geht so nicht! Was bringt Sie zum Jubeln? Wenn ein Projekt erfolgreich abgeschlossen wird. Wenn die Richtigen siegen beim Eishockey oder Fussball. Wenn eine Blockierung aufgehoben werden kann und wieder alle an einem Strick ziehen. Wer ist für Sie Thunerin oder Thuner des Jahres 2010? Der Seewind, der uns schönes, warmes Wetter bringt. Welchen Thuner möchten Sie auf den Mond schiessen? Niemanden. Aber abwählen könnte man ein paar Leute. Schlussfrage: Kandidieren Sie vor allem darum als Gemeinderat, weil Sie unbedingt Stadtrat werden wollen? Eine Wahl in den Stadtrat ist natürlich willkommen. Aber ich kandidiere durchaus für den Gemeinderat, wo ich mich in einem Vollzeitjob mit grösseren Kompetenzen engagieren könnte.TTAllen Kandidierenden für den Gemeinderat (ausser Bisherigen und Stapikandidaten) wurden – mit Ausnahme der letzten – dieselben Fragen gestellt. >

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