Mirson Volinas grosse Momente

Ein schwieriges Wochenende hat für Thun versöhnlich geendet. Die Oberländer siegten in Winterthur im Cup-Achtelfinal 4:2. U21-Spieler Mirson Volina entschied die Partie mit zwei Toren. Im Viertelfinal wartet nun Kriens.

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Mirson Volina ist für den FC Thun im Cup-Achtelfinal beim FC Winterthur zum Matchwinner geworden. In der 104. und in der 115.Minute traf der 19-Jährige zuerst zum 3:2 und dann zum 4:2 und entschied damit die hart umkämpfte Partie in der Verlängerung. Als nächster Gegner wurde den Thunern der SC Kriens zugelost. Den Ligakonkurrenten besiegten sie im September zu Hause mit 4:2.

Volina spielte erstmals in dieser Saison in der ersten Mannschaft. Normalerweise kommt er für die U21-Equipe zum Einsatz. Gestern kam er zu seinem grossen Auftritt. Präzise schloss er zuerst einen Angriff über die rechte Seite mit einem Schuss in die linke Torecke ab. Noch sehenswerter war wenig später sein zweiter Treffer per Direktabnahme nach Zusammenspiel mit Oscar Scarione.

Zweikämpfe und Emotionen

Mit dem Vorstoss in den Viertelfinal vom 12. oder 13.Dezember endete für die Oberländer ein mühsames Wochenende versöhnlich. Ohne den wegen seiner möglichen Verwicklung in den Wettskandal suspendierten Topskorer Pape Omar Faye (siehe Text auf Seite 11) tat sich Thun in Winterthur zunächst schwer. Die Gastgeber agierten schwungvoller und tauchten einige Male gefährlich vor dem Thuner Tor auf. Dann aber unterband Benjamin Lüthi einen Angriff der Gastgeber, über Erhan Kavak gelangte der Ball zu Scarione. Der elegante Techniker liess zwei Gegenspieler ins Leere laufen und erzielte das 1:0 (21. Minute). Nach einem Foul von Thun-Verteidiger Nicolas Schindelholz im Strafraum und mit dem verwerteten Penalty von Rainer Bieli gelang Winterthur rasch der Ausgleich. Die Begegnung entwickelte sich danach zu einem Cupfight mit vielen Zweikämpfen und immer grösseren Emotionen.

Seine Gefühle nicht mehr im Zaum zu halten vermochte Goran Antic kurz vor der Pause. Der Winterthurer foulte in der 41. Minute Thuns Andreas Wittwer nach dessen Balleroberung zwar nicht besonders hart, doch mit Anlauf. Sascha Kever, der Unparteiische, sah darin ein Revanchefoul und ahndete es mit einer strengen Roten Karte.

Thuns grössere Reserven

Weil Stefan Glarner einige Minuten zuvor nach einem Fehler von Winterthurs Goalie Vaso Vasic den zweiten Thuner Treffer erzielt hatte, sahen sich die Gäste in einer komfortablen Ausgangslage. Um diese wurden sie aber rasch gebracht. Wieder war Kever streng, als er in der 61.Minute die Intervention Andreas Wittwers an Bieli mit einem weiteren Penaltypfiff für Winterthur sanktionierte. Torhüter Stulz sorgte nach dem Ausgleich durch Sven Lüscher für einen weiteren Dämpfer: Er versetzte dem Torschützen nach dessen Schuss einen Stoss und wurde ebenfalls vom Platz gestellt. Bei zehn gegen zehn kam Winterthur zu den besseren Möglichkeiten und durch Bieli zu einem Pfostenschuss.

Mit Ende der regulären Spielzeit waren die Kräfte der Zürcher aber erschöpft. Auf Volinas 3:2 gelang keine Reaktion. Mit Pfiffen wurden sie beim Gang in die Kabine bedacht. Die Thuner hingegen liessen sich Fans feiern. Die Chancen stehen gut, dass ihr Cupabenteuer noch einige Zeit anhält.Alexander Wäfler

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Erstellt: 23.11.2009, 00:34 Uhr

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