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Gemeinde will mehr Bauland

EriswilDie Gemeinde will den Bevölkerungsrückgang stoppen. Dazu soll neues Bauland erschlossen werden.

Eriswil ob Huttwil, auf 740 Meter gelegen, hat ähnliche Probleme wie die Berggemeinden. Sie leiden unter der Abwanderung. In den letzten zehn Jahren ist Eriswils Bevölkerungszahl von 1507 auf 1380 Einwohner gesunken – das ist ein Minus von 127 oder 8,6 Prozent. Um diesen Abwärtstrend zu stoppen, will die Gemeinde jetzt Bauland schaffen. Wie an einem Info-Anlass am Mittwoch zu erfahren war, beabsichtigt die Gemeinde, auf der Allmend mitten im Dorf Land zu kaufen – um es nachher in Bauland umzuzonen. Es geht dabei um eine Fläche von rund 15000 Quadratmetern. Laut Gemeindepräsident Hans Kleeb (SVP) bestehen bereits entsprechende Vorverträge mit den Grundstückbesitzern. Das neue Wohngebiet soll dereinst «Sonnrain» heissen. Kleeb sieht keine Alternative zu dieser «Vorwärtsstrategie». Auf Anfrage der BZ erklärte er, bei der heutigen Bevölkerungszahl könne die Gemeinde ihre Schule, das Gewerbe und den öffentlichen Verkehr behalten. «Wenn wir aber weiter schrumpfen, ist das nicht mehr sicher.» Noch aber ist das Bauland nicht geschaffen. Die Einzonung ist Bestandteil der neuen Ortsplanung, die derzeit auf der Gemeindeverwaltung aufliegt. Das Mitwirkungsverfahren läuft noch bis am 3.März. Danach geht die Ortsplanung an den Kanton zur Vorprüfung. Die Gemeindeversammlung dürfte dann im Herbst über die neue Ortsplanung abstimmen. sae>

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