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Geburtstagsparty mit viel Prominenz

Der Walliser Verein Thun und Umgebung ist einer der ältesten seiner Art. Er feierte seinen 50.Geburtstag mit viel Prominenz.

50 Jahre übersteht kein Verein ohne Hochs und Tiefs. Der Walliser Verein Thun und Umgebung befindet sich derzeit in einem Hoch. Nicht nur seines Jubiläums wegen. Die Mitgliederzahl stieg in den letzten Jahren kontinuierlich auf 200 an (wir berichteten). Launige Reden Ein Organisationskomitee, bestehend aus Kurt Williner (Präsident), Reinhard Imhasly, Christian Eyer, Marcel Berner und Roland Stierli, plante in über einjähriger Vorbereitungszeit die Party zum 50.Geburtstag minutiös. Was Wunder, klappte alles wie am Schnürchen. Vereinspräsident Harald Walker konnte dies schon bei der Begrüssung im Thuner Rathaus lobend vermerken. Im vollbesetzten Stadtratssaal gab es erste aufgeräumte Reden von höchster Stelle. Stadtpräsident Hansueli von Allmen (SP) unterbrach eigens seine Ferien, machte den Wallisern in Begleitung seiner Vizepräsidentin Ursula Haller (BDP) die Aufwartung. In launigen Worten kam er auf Unterschiedliches und Verbindendes zwischen Bernern und Wallisern zu sprechen. Die Oberwalliser hätten die höchsten Berge und zumeist tolles Wetter, Thun ein atmosphärisches Städtchen, gute Jobs und den nächstgelegenen richtigen See fürs Oberwallis, sagte von Allmen. Dies alles sei durch den neuen Lötschberg-Basistunnel, der Visp und Thun gerade mal noch 37 Minuten auseinander hält, deutlich näher gerückt. Dass Visp und Thun in der gleichen Pendlerdistanz lägen wie Brig und Sitten, habe Folgen für beide Seiten des Lötschbergs, so Staatsrat Jean-Michel Cina (CVP). Dem Näherrücken lasse sich für alle sehr viel Positives abgewinnen. Berner und Walliser verstünden sich übrigens eh bestens, weil man von der Art ähnlich, will heissen arbeitsam und bescheiden, sei. Ausklang in Oberhofen Am Samstag führte der Weg von Thun nicht zurück ins Wallis, sondern nach Oberhofen, wo Gemeindepräsident Manfred Ammann (BDP) in der Riderbachhalle die Festgemeinde begrüsste. Mit Ständerat René Imoberdorf, Nationalrätin Viola Amherd und Wallis-Tourismus-Direktor Urs Zenhäusern wandten sich dort im Verlaufe des Abends weitere prominente Ehrengäste an die Heimwehwalliser. «Walliser ausserhalb des Kantons», so Zenhäusern, «sind unsere besten Botschafter.» Die meisten pflegen den Kontakt zu ihren Wurzeln und sind regelmässig in ihrer «Urheimat» anzutreffen, wie Josy Furrer, die Koordinatorin der Walliser Vereine in der Deutschschweiz, anmerkte. Die meisten verliessen das Wallis einst der Arbeit oder der Liebe wegen. Im Exil pflegen und schätzen sie das Zusammengehörigkeitsgefühl Gleichgesinnter. Thomas RiederChefredaktor Walliser Bote >

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