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Fünfte Heimniederlage in Serie

eishockeyTrotz Niederlage in der Verlängerung macht der SC Langenthal in der Tabelle Boden gut. Dennoch ärgert die fünfte Heimpleite in Serie die Oberaargauer freilich.

Dramatische Schlussszenen in der Eishalle Schoren: Eine Keilerei entbrannte vier Minuten vor Schluss, das Spiel lief weiter, aber exakt während der Puck ins Tor glitt zum vermeintlichen Ausgleichstor für Langenthal, pfiff der Schiedsrichter ab – zum Ärger des aberkannten Torschützen Serge Meyer: «In so einer hitzigen Szene hätte er entweder fiel früher pfeifen müssen oder erst nachher.» Es sei ärgerlich, da man den ganzen Abend hart um die Punkte gekämpft habe. Der Ausgleich sollte dem Team von Trainer Heinz Ehlers dennoch gelingen, obwohl der SC Langenthal während fünf Minuten mit einem Mann weniger anzutreten hatte. In der Verlängerung musste sich das Berner Team schliesslich geschlagen geben. «Keine Zeit für Ausreden» Langenthal war unter Zugzwang gewesen, vier Heimniederlagen hatten die Oberaargauer eingefahren, 1:11 Punkte und 12:20 Tore. «Jetzt haben wir keine Zeit mehr, Ausreden zu suchen», hatte Yanick Bodemann im Vorfeld gesagt. Das Team hatte zuletzt in Lausanne den Start – nicht zum ersten Mal – verschlafen und sich nach sechs Minuten in einem 0:3-Rückstand wiedergefunden. Deutlich entschlossener gingen die Langenthaler nun gegen La Chaux-de-Fonds ans Werk. Unter den wachsamen Augen von SCB-Trainer Larry Huras traf der erfolgreichste SCL-Schweizer, Stefan Tschannen, im Power-Play zur 1:0-Führung, die aber wenig später in Unterzahl wieder ausgeglichen wurde. Und nach 33 Sekunden im Mitteldrittel lagen die Oberaargauer ein erstes Mal zurück. Sichtlich bemüht drückte nun das Heimteam auf das Tempo und drängte den Gegner aus der Westschweiz oft in dessen Zone zurück. «Hier sind wir daheim; das ist unsere Burg, die wir beschützen müssen», hatte Verteidiger Marc Wolf nach der letzten Heimpleite gegen Visp klargestellt. Gleicher Auffassung schienen seine Mitstreiter – nach Pfostenschüssen von Thomas Walser und Stefan Tschannen traf Yanick Bodemann zum Ausgleich, und Mathias Brägger vollstreckte im Schlussdrittel zur erneuten Führung. Brägger: «Das Führungstor war wichtig, letztlich aber zu wenig. Wir müssen hinten solider aufräumen.» Angriffslustig Mit einem besseren Auftritt als in den letzten Heimmatchs suchte Langenthal auf die Siegesstrasse zurückzukehren, insbesondere im Schlussdrittel zeigte sich das Team von Heinz Ehlers angriffslustig und dominant. Mit einigen schnellen Gegenstössen und besserer Effizienz wendete La Chaux-de-Fonds das Spiel aber, ehe besagte Szenen für Spannung und Emotionen sorgten. Die Runde hätte für Langenthal laufen können. Die Spitzenteams Ajoie und Lausanne hatten am Nachmittag bereits verloren. So aber ist der Rückstand auf Platz 1 von sechs auf sieben Punkte angewachsen, jener auf die Plätze 2 und 3 konnte von sechs Zähler auf deren fünf vermindert werden. Morgen wartet erneut eine packende Aufgabe auf den SCL: Das Derby gegen Olten haben die Langenthaler in der laufenden Saison beide Male gewinnen können.Daniel GerberTelegramm Seite 26>

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