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Frühe Entscheidung für die Falcons

1.-Liga-EishockeyDie Huttwil Falcons haben Unterseen-Interlaken mit 7:3 besiegt und bleiben weiterhin ungeschlagen.

Rückblende: Am 16.Oktober 2010 in Interlaken dauerte das Spiel noch 5 Sekunden, die Platzherren lagen gegen die Huttwil Falcons mit 6:5 in Führung, als Kevin Ryser auf der Höhe der Mittellinie dem Puck eine Chance gab und einen letzten, relativ harmlosen Schuss in Richtung des zuvor hervorragend haltenden Unterseen-Hüters Oliver Gresch abfeuerte. Gresch liess den Schuss zum Schrecken der zuvor bereits jubelnden Zuschauer passieren und schenkte den Gästen damit unfreiwillig den Sieg. Geladen, diesen Fauxpas zu korrigieren, trat Unterseen-Interlaken in Huttwil an, und es dauerte gerade mal 15 Sekunden, bis Silvan Bernasconi die Gäste in Führung schoss. Am Ende des Startdrittels hiess es jedoch 5:2 für die Falcons. «Wir kamen nach Huttwil, um zu gewinnen, und die Partie begann für uns optimal», analysierte Unterseens Coach Peter Kämpfer die Partie und wollte nichts davon wissen, dass dieser frühe Treffer Gift gewesen sein könnte. «Ein Tor ist nie Gift für die Mannschaft, welche es erzielt. Aber wir waren nach dem Führungstreffer nicht mehr bereit und liessen Huttwil ins Spiel kommen», kritisierte Kämpfer. Auch für Kämpfer war der in Unterzahl herausgeholte und durch Alain Bartlomé spektakulär verwandelte Penalty kurz vor Ablauf des ersten Drittels die entscheidende Szene. «Hätten wir diese Überzahl zu unsern Gunsten genutzt, wären wir mit 4:3 wieder im Spiel und damit die Partie völlig offen gewesen. So aber stand es 5:2.» Mit entscheidend war jedoch auch, dass die Huttwil Falcons im ersten Drittel ihre Überzahlchancen rigoroser nutzten als die Gäste. Als nach 7:10 Minuten Markus von Allmen und Roland Lüthi gleichzeitig auf die Strafbank mussten, nutzten die Falcons die zuerst doppelte und danach noch einfache Überzahlsituation mit zwei Toren von Florian Dähler zum 3:1 und von Serge Haas zum 4:1 gnadenlos aus. Nach 10:55 Minuten konnten auch die Gäste eine knappe Minute in doppelter Überzahl spielen, nutzten diese ausgezeichnete Möglichkeit jedoch nicht. Sieg und Niederlage Brandis zeigte in der Partie gegen Zunzgen/Sissach zwar einige Schwächen, am Schluss war jedoch die Zahl der positiven Spielphasen bedeutend grösser. Mit dem vom Resultat her verdienten 8:4 nahmen die Emmentaler damit erfolgreich Revanche für die Vorrundenniederlage. Zum wiederholten Mal in dieser Saison verschenkte der EHC Burgdorf im Heimspiel gegen Aarau in der Schlussphase der Partie sicher geglaubte Punkte. In der Schlussminute suchten die Burgdorfer Stürmer die Entscheidung, verloren prompt die Scheibe im eigenen Drittel. Aarau stellte mit zwei Treffern den 4:2-Sieg sicher. Bruno Wüthrich/emh/rkb>

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