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Zweisprachige Jubla wurde ausgezeichnet

Die Jubla Ratatouille und Bernard Garnier haben den Preis für Zweisprachigkeit der Deutschfreiburgischen Arbeitsgemeinschaft erhalten (DFAG).

«Zweisprachigkeit ist kein Thema in unserem Verein. Wir gehen spontan damit um», erklärte Anita Rudaz, Präses der Jubla Ratatouille, bei der Entgegennahme des Preises. Die unerwartete Ehre sei für ihren Verein nicht nur eine Anerkennung, sondern auch Ansporn, sich noch mehr für die Zwei- beziehungsweise Mehrsprachigkeit zu engagieren, versprach sie. Die Jubla Ratatouille ist die einzige zweisprachige Jubla der Schweiz.

Die Jubla Ratatouille im Freiburger Schönberg-Quartier ist zwar eine deutschsprachige Gründung. Doch war der Verein stets offen für anderssprachige Jugendliche. Er zählt 20 Leiter und rund 50 Mitglieder. Ein französischsprachiger Leiter bestätigte bei der Vorstellung des Jugendvereins den spontanen Umgang mit der Sprache. «Die Sprache war für mich nie ein Problem, sondern vielmehr eine Chance.» Und: «Wir leben die Zweisprachigkeit mit Leichtigkeit.»

Mit der Verleihung des Preises für Zweisprachigkeit an den Arzt, Politiker und Kulturhistoriker Bernard Garnier ehrte die DFAG erstmals eine Einzelpersönlichkeit. Garnier engagierte sich als Generalrat der Stadt Freiburg, als Grossrat der FDP und als Mitglied des Verfassungsrates. Seiner Initiative ist unter anderem die zweisprachige Beschriftung von 22 Strassen in der Freiburger Altstadt zu verdanken. «Dieser Preis hat einen hohen Stellenwert für mich», betonte der Geehrte.

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