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Staatsrat reagiert auf Asyl-Andrang

In der Zivilschutzanlage werden ab Mitte Februar Asyl suchende Familien und Männer aus Eritrea, Tunesien und Nigeria untergebracht. Ihr Aufenthalt in Wünnewil ist befristet.

Im Untergeschoss dieses Feuerwehrlokals befindet sich die Zivilschutz- anlage Wünnewil, wo die Asylsuchenden wohnen werden.
Im Untergeschoss dieses Feuerwehrlokals befindet sich die Zivilschutz- anlage Wünnewil, wo die Asylsuchenden wohnen werden.
Aldo Ellena

Gestern hat der Staatsrat bekannt gegeben, dass er in Wünnewil eine befristete Asylunterkunft mit 50 Plätzen eröffnen will. Angesichts der aktuellen Lage – der Kanton verzeichnet zehn bis fünfzehn Ankünfte pro Woche – sei die Eröffnung einer neuen Unterkunft unerlässlich, betont der Staatsrat. «Die bestehenden Unterkünfte sind überlastet», sagt Staatsrätin Anne-Claude Demierre. Seit mehreren Jahren sucht der Staatsrat in den Gemeinden des Vivisbach-, Sense- und Seebezirks nach einer dauerhaften Unterbringungsmöglichkeit, da es in diesen Bezirken noch keine Asylunterkünfte gibt. «Bis jetzt konnten wir keine langfristige Lösung finden», so Demierre.

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