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Fünf Minderjährige bei Spritztour verletzt

Eine Spritztour von fünf Minderjährigen hat am Dienstagmorgen ein böses Ende gefunden: Vier Jugendliche wurden verletzt, als das von einem 15-Jährigen gelenkte Auto auf den Bahngeleisen landete.

Die vier Jugendlichen und ein Mädchen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren kamen gegen 05.25 Uhr kurz nach dem Mont d'Orzeires in einer langen Rechtskurve von der Fahrbahn ab. Gemäss Polizei war der 15-jährige Lenker vermutlich mit einer den Verhältnissen unangepassten Geschwindigkeit unterwegs und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Dieses überschlug sich daraufhin mehrere Male und kam schliesslich auf den Bahngeleisen, rund 50 Meter von der Strasse entfernt, zum Stillstand. Der Fahrzeugmotor löste sich in Folge des Aufpralls aus dem Chassis. Die fünf Minderjährigen aus Kamerun, Serbien und der Schweiz konnten sich selbst aus dem Blechhaufen befreien, wie die Polizei schreibt. Vier erlitten aber unter anderem eine Augenverletzung, einen offenen Bruch, einen Schlüsselbeinbruch und klagten über Rücken- und Kopfschmerzen. Sie wurden ins Spital gebracht, befinden sich aber nicht in Lebensgefahr.

Gemäss ersten Ermittlungen war das Fahrzeug einem Familienmitglied eines Minderjährigen entwendet worden. Dieser liess danach seinen Kollegen fahren. Das Jugendgericht hat eine Untersuchung eröffnet.

Zur Rettung der Verunfallten standen unter anderem 14 Angehörige der Feuerwehr mit vier Fahrzeugen, ein Rettungswagen der SBB, ein Rega-Helikopter sowie fünf Ambulanzen im Einsatz. Der Bahnbetrieb zwischen Vallorbe und Le Brassus blieb bis etwa um 09.00 Uhr unterbrochen.

(AP)

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