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Fasnächtler Adrian Bärtschi: «Das Stedtli eignet sich perfekt»

Am Wochenende regieren in Murten die Fastnächtler: Adrian Bärtschi, Trompeter und Präsident der «Ringmurechutze», freut sich, dass es endlich losgeht. Für ihn hat die Murtner Fastnacht einen besonderen Charme.

Adrian Bärtschi ist bereit: Der Trompeter und Präsident der «Ringmurechutze» freut sich, dass es endlich losgeht.
Adrian Bärtschi ist bereit: Der Trompeter und Präsident der «Ringmurechutze» freut sich, dass es endlich losgeht.
Corinne Aeberhard/FN

«Die Fastnacht hat mich schon immer fasziniert», sagt Adrian Bärtschi. Der 34-Jährige ist Präsident der «Ringmurechutze», die dieses Jahr die Plakette kreiert und im Januar den Hilari als Fastnachtsauftakt organisiert haben. Das Verkleiden, die Spässe mit Leuten und natürlich die Musik – das alles macht für ihn die Faszination der Fastnacht aus.

Mit dem Töffli nach Murten

Dies obwohl sein erster Kontakt mit der Fastnacht negativ ausfiel. «Mit etwa fünf Jahren nahmen mich meine Eltern an die Murtner Fastnacht mit», erzählt Bärtschi, «und es gefiel mit gar nicht.» Die Paukenschläge und die laute Musik der Guggen machten ihm Angst.

«Erst als Teenager kam ich wieder auf den Geschmack», erinnert er sich. Mit dem Töffli seien er und seine Kollegen von ihrem Zuhause in Kriechenwil nach Murten gefahren, um an der Fastnacht zu festen. Seit dieser Zeit sei er ein Fastnachtsfan, insbesondere von jener in Murten. Aktiver Fastnächtler wurde er vor etwas mehr als zehn Jahren, durch einen Bekannten aus der Dorfmusik. Als Präsident der «Ringmurechutze» erlebt er nun seine dritte Fastnacht.

Mittlerweile kennt Adrian Bärtschi viele Fastnachtsorte, den Charme und die Atmosphäre von Murten hat er aber noch nirgends gefunden. «Das Stedtli ist perfekt für eine Gassenfastnacht, es passt wie die Faust aufs Auge», sagt Bärtschi. Es sei weder zu gross noch zu klein, und die Fastnacht habe eine tief verwurzelte Tradition. «Sie ist Bestandteil des regionalen Lebens und hat einen sehr familiären Charakter», so Bärtschi. All diese Faktoren machen für ihn die Murtner Fastnacht einzigartig. Und natürlich die Guggen. «Sie sind das Gewürz der Murtner Fastnacht», sagt Bärtschi. Dieses Gewürz sei in Murten ausgezeichnet: «Die Qualität der Guggen ist überdurchschnittlich», ist er überzeugt.

Noch immer Hühnerhaut

Als Trompeter der «Ringmurechutze» sind die Auftritte mit der Gugge für Bärtschi der Höhepunkt der Fastnacht. «Nach der langen Vorbereitung auf der Bühne zu stehen und zu spüren, wie der Funken aufs Publikum überspringt, ist das Grösste», erzählt Bärtschi. Obwohl er schon seit zehn Jahren dabei sei, bekomme er noch immer Hühnerhaut, wenn die Leute bei den Konzerten so richtig abgingen.

Bern gegen Murten

Neben der Musik sei der Wagenbau für die Cliquen etwas ganz Besonderes. In diesem Jahr haben sich die «Chutzen» dem Thema Schlachtpanorama Murten gewidmet. «Rund um den Wagen werden Murten und Bern ums Panorama kämpfen», erzählt er. Wie die Schlacht ausgeht, wird sich laut Adrian Bärtschi erst beim Umzug am Sonntag zeigen.

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