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Das Internationale Filmfestival Freiburg startet mitte März

Am 13. März beginnt das Internationale Filmfestival Freiburg. Das Wettbewerbsprogramm umfasst 13 Filme aus elf Ländern.

Fiff-Direktor Edouard Waintrop hat gestern ein vielfältiges Festivalprogramm vorgestellt.
Fiff-Direktor Edouard Waintrop hat gestern ein vielfältiges Festivalprogramm vorgestellt.
Charles Ellena/FN

Mit 30'000 verkauften Eintritten hat das Internationale Filmfestival Freiburg (Fiff) 2009 einen Publikumsrekord verzeichnet. Daran wolle man dieses Jahr anknüpfen, sagte Esther Widmer, die neue Geschäftsleiterin des Festivals, gestern vor den Medien. Man rechne mit ähnlich vielen Zuschauern. Diese sollten, zusammen mit über 100 internationalen Gästen und ebenso vielen Helfern, Freiburg für eine Woche zum «schweizerischen Filmmekka» machen.

«Vielfalt und Qualität»

Am Programm sollte das Unterfangen nicht scheitern, das machte Direktor Edouard Waintrop deutlich. Allein das Wettbewerbsprogramm, das im Zentrum des Festivals steht, zeichne sich durch eine ausserordentliche Vielfalt und Qualität aus. Ins Rennen um den mit 30'000 Franken dotierten «Regard d’Or» steigen 13 Filme aus elf Ländern.

Besonders gut vertreten ist Lateinamerika mit je zwei Produktionen aus Mexiko und Kolumbien und je einem Film aus Argentinien und Costa Rica. Weitere Beiträge kommen aus Ägypten, Palästina, dem Iran, den Philippinen und Vietnam sowie erstmals aus Armenien und Georgien. Beurteilt werden diese von einer hochkarätigen internationalen Jury unter dem Präsidium der deutschen Schauspielerin Hanna Schygulla.

Auch der Rest des Programms präsentiert sich vielfältig und zeugt von dem seit einigen Jahren spürbaren Willen, nicht mehr bloss als Festival der Filme des Südens wahrgenommen zu werden. So richtet das mit 19 Filmen umfassendste Panorama den Blick nach Osten und beschäftigt sich unter dem Titel «Je me balade dans Moscou» mit der Entwicklung des russischen Filmschaffens nach der Perestroika. Ein kleines Panorama zeigt vier Filme von den Rändern Europas, aus Bulgarien, Slowenien, Rumänien und Island. Mit zehn Filmen unter dem Motto «Moi, un Noir» feiert das Fiff den 2004 verstorbenen französischen Regisseur Jean Rouch, der als Erfinder der ethnografischen Komödie gilt. «Friedhof der Yakuza» heisst eine siebenteilige Retrospektive, die sich dem Schaffen des Regisseurs Kinji Fukasaku und seiner Erneuerung des japanischen Yakuza-Films widmet. Das Panorama «Seeräuberseelen» würdigt das Werk der beiden südbrasilianischen Filmemacher Carlos Reichenbach und Jorge Furtado, und «Der Fluch der koreanischen Könige» zeigt sechs Kostümfilme aus Südkorea.

TV-Serien aus Nahost

Kurzfilmfans kommen dieses Jahr in drei Programmen mit insgesamt 18 Filmen auf ihre Kosten. Die Plattform «Forum@Fiff» schliesslich befasst sich mit vier Fernsehserien aus dem Nahen Osten, die in einer eigens eingerichteten «Home Cinema Box» vor dem Alten Bahnhof gezeigt werden.

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