Zum Hauptinhalt springen

Fredy Fuchs, Wengen

Der Pistengeneral am Lauberhorn, wie Fredy Fuchs etwa genannt wurde, ist abgetreten. Während 42 Jahren hat der am 10.Januar 74 Jahre alt gewordene Wengener das Horerenne entscheidend mitgeprägt. Am vergangenen Wochenende konnte der in Skikreisen weltbekannte Macher, Ehrenmitglied des Internationalen Skiverbandes FIS, von allen Seiten Dank für sein grosses Engagement und Glückwünsche für die Zukunft entgegennehmen. Das grösste Abschiedsgeschenk waren für ihn aber die drei Renntage bei herrlichem Wetter, besten Pisten und einem grandiosen Schweizer Sieg. Wo immer und von wem Fredy Fuchs auch gelobt wurde, nie vergass er, darauf hinzuweisen, dass das Lauberhornrennen nur zu dem werden konnte, was es heute ist, weil das kleine OK sehr gut zusammenarbeitete und auf viele treue Helfer zählen konnte. Dass Fredy Fuchs und OK-Präsident Viktor Gertsch ein gut harmonierendes Duo – man spricht ja von den «Lauberhornzwillingen» – bildeten, dürfte dazu beigetragen haben, dass beide über 4 Jahrzehnte lang «am Charre gschrisse hei». Zu seinem Abschied bekam Fredy Fuchs von landesweit höchster Stelle eine Staffelei geschenkt. Er wird sie gebrauchen können, Malen ist für ihn zum Hobby geworden, für das er lange keine Zeit hatte. Der Tag wird kommen, an dem er den Rennfahrer in perfekter Position am Hundschopf malen wird. Wir wünschen gutes Gelingen, schliessen uns dem Dank für die ausserordentliche Leistung an und küren Fredy Fuchs zum BO-Kopf der Woche. Ueli Flück>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch