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Fraubrunnen City – am Bahnhof

Der neue Bahnhofplatz von Fraubrunnen ist eingeweiht. Nach anderthalb Jahren Bauzeit wurde das umgestaltete Gelände der Bevölkerung übergeben. Für die Gäste gab es Risotto, für die Projektverantwortlichen lobende Worte.

«Es ist soweit, der neue Bahnhofplatz gehört Ihnen.» Mit diesen Worten schloss Fraubrunnens Gemeinderatspräsidentin Regula Furrer am Samstag ihre Ansprache zur Einweihung des umgestalteten Bahnhofgeländes. Damit übergab sie den Platz der Bevölkerung. Viele Gäste waren anwesend, um mit den Projektverantwortlichen den Abschluss der anderthalb Jahre Bauzeit zu feiern. Die Redner unterstrichen in ihren Ansprachen die grosszügige, schlichte Gestaltung des Platzes und die Eleganz der erneuerten Bahnhofanlage. «Die Distanz vom Ende des Geländes bis zu den Zügen ist etwa gleich gross, wie die Distanz zum Überqueren des Markusplatzes in Venedig», sagte Hans Amacker, Direktor Regionalverkehr RBS. Das scheine einigen zu gross, aber ein Platz sei erst ein richtiger Platz wenn auch genügend Platz da sei, so Amacker. «Solche Plätze kennen wir von städtischen Gebieten», ergänzte Furrer. Fraubrunnen habe jetzt mehr als ein Auto- und Veloparkplatz. Die breite Treppe zur Cafébar und die Sitzgelegenheiten beim Brunnen würden zum Verweilen einladen. «Der Platz eignet sich zum Rollerbladen und Velofahren, gestalten wir ihn so, wie wir ihn möchten», sagte die Gemeinderatspräsidentin. Damit gab sie der Dorfjugend grünes Licht zur Nutzung des Platzes. Neue Doppelspur 1990 zählte der Bahnanbieter RBS noch 2,1 Millionen Fahrgäste auf der Strecke Bern-Solothurn. Im Jahr 2009 waren es bereits 3,7 Millionen. Das war auch der Grund für die Umgestaltung des Bahnhofes Fraubrunnen. Um die Kapazität zu erhöhnen, wurde zwischen Grafenried und Fraubrunnen eine Doppelspurstrecke realisiert, und die beiden Bahnhöfe erfuhren einen Umbau. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 25,2 Millionen Franken. Fraubrunnen zahlt 800000 Franken an die Umgestaltung. 57 Wunschpunkte Einer, der sich am Einweihungsfest ganz besonders freute, war Bruno Müller. Als Leiter der Spezialkommission und Vertreter der Gemeinde gegenüber den Projektverantwortlichen hat er die Entstehungsgeschichte mitgeprägt. «Die Stunden, die ich für dieses Vorhaben eingesetzt habe, sind schwer zu erfassen. Jedenfalls habe ich mehr als eine Patrone zum Ausdrucken der erarbeiteten Papiere gekauft», sagt Müller. Er freue sich sehr, dass die 57 Punkte zählende Wunschliste der Gemeinde zu einem grossen Teil umgesetzt sei: «Einzig die vorgesehenen Granitplatten wurden aus finanziellen Gründen durch grüne Bodenmarkierungen ersetzt.» Müller findet den Platz mit der Bushaltestelle, den Veloständern und dem Brunnen schlicht und ästhetisch ansprechend. «Er zeugt von Grosszügigkeit und nicht kleinräumigem Denken», sagte Müller. Ursula Grütter >

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