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Franz Schürch übergibt an Joe Theiler

Nach 35 Jahren im Lenker Hotel Wildstrubel träumt Hotelier Franz Schürch vom Reisen in der kanadischen Natur. Zur Wintersaison öffnet Joe F.Theiler als neuer Geschäftsführer die Tore. Das Hotel hat neu vier anstatt drei Sterne.

Am kommenden Samstag beginnt im Hotel Wildstrubel die Wintersaison. Die Umbauphase während der Zwischensaison ist abgeschlossen, und auch die Handwerker sind wieder abgezogen. Die 46 grosszügigen Zimmer sind vom Staub befreit und die 78 Hotelbetten sind neu bezogen. Das hoteleigene Schwimmbecken ist wieder aufgeheizt. Statt der bisherigen drei glänzen nun vier Hotelsterne. Die 19 Angestellten wie die 9 Lehrlinge im Wildstrubel-Team können es kaum erwarten, den Hotelgästen die Wünsche von den Augen abzulesen. Joe F.Theiler, der neue Geschäftsführer im Hotel Wildstrubel, verspricht: «Unser Leitgedanke ist Ausgewogenheit zwischen Gastfreundschaft und Ambiente. Im neuen, rustikalen Restaurant wie im neu gestalteten Aufenthaltsraum mit Hotelbar und der Kamin-Ecke werden sich die Gäste wohlfühlen.» Theiler tauscht als ehemaliger Innerschweizer die Thunerseeregion mit den Berg- und Skigebiet Lenk. Zusammen mit seiner Frau führte er demnach ein Hotel am Thunersee. In renommierten Hotels Seit seiner Kochlehre ist der Bümplizer Franz Schürch, heute 63-jährig und noch einige Tage Geschäftsführer im Hotel Wildstrubel an der Lenk, eng mit dem Gastgewerbe und der Hotellerie verbunden. In renommierten Hotels unter anderen im Palace Gstaad stand er in der Küche. Auf seinen Lehr- und Wanderjahren lernte er französisch in Paris und erweiterte seine Kochkunst in Südengland. Nach dem Besuch der Hotelfachschule in Lausanne absolvierte Schürch sein Praktikum im Grand Hotel Bellevue in Gstaad. Es zog ihn wieder nach England zurück, diesmal als Oberkellner. «Es lockte mich schon als 26-Jähriger die Ferne», dreht Hotelier Schürch das Rad der Zeit zurück und fügt an: «Ich hatte mich bei der Swissair als Stewart beworben, gab dann aber als Chef de Rezeption dem Grand Hotel Bellevue in Gstaad den Vorrang.» Im Frühling 1975 war Franz Schürch wieder auf Stellensuche und trat mit dem Direktionsehepaar Katrin und Alfred Ineichen der Sporthotel Wildstrubel AG an der Lenk in Kontakt. Keine Weltstars zu Gast Einige Jahre war er Pächter, bevor er 1985 die Sporthotel Wildstrubel AG erwerben konnte. «Ich musste nicht bei den Banken teures Geld aufnehmen, in dankbarer Erinnerung spielten Ineichens für mich die Bank», erinnert sich Franz Schürch. «Das Sporthotel Wildstrubel hat zu meiner Zeit keine grossen Weltstars beherbergt, konnte sich aber auch so einen Namen machen.» Von der Ostsee an die Lenk Während 40 Jahren haben Schürchs Lehrlinge in der Küche, im Service und in der Hauswirtschaft ausgebildet. Zudem war das Sporthotel Wildstrubel bis 1989 Schulhotel. «Letztes Jahr verkaufte ich die Sporthotel Wildstrubel AG an den deutschen Investor Dr. med. Michael J. Hutter. Der neue Besitzer hat vier Hotels mit insgesamt tausend Betten in Rügen, Deutschland, an der Ostsee.» Theater und Reisen Franz Schürch ist Hotel-Geschäftsführer, Gemeindepräsident an der Lenk, während einigen Jahren war er Präsident von Lenk Tourismus und von den Lenker Hoteliers. Hat er da noch Zeit für Hobbys? Er lacht: «Ja, in all meinen Aufgaben spielte das Theater oft eine wichtige Rolle. Ich bin leidenschaftlicher Laienschauspieler bei den Lenker Spiellüt.» Nach der vollendeten Übergabe an Geschäftsführer Joe F. Theiler will Franz Schürch reisen gehen. «Mein erstes Traumziel ist im Sommer die Natur in den Weiten Kanadas. Als Fernziel stehen auch Australien und Neuseeland auf meiner Wunschliste.» Fritz Leuzinger >

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