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Frage des Systems

Fabian RUch

YB ist nach sehr schwachem Saisonende im Mai ziemlich enttäuschend in die neue Spielzeit gestartet. Noch besteht aber überhaupt kein Grund zur Panik – nach vielen Transfers müssen die neuen Akteure ins Team integriert werden. Fakt ist aber, dass YB bereits früh unter Druck steht – in den nächsten zwei Wochen stehen die Partien der 3.Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Fenerbahçe Istanbul sowie die Spiele in Bellinzona und bei GC auf dem Programm. Der Auftritt gegen Luzern hat unter Beweis gestellt, dass die Young Boys auch in der Zeit nach Seydou Doumbia und Gilles Yapi über enorm viel Potenzial, grosse personelle Möglichkeiten und erfreuliche Perspektiven verfügen. Doch die Defensive leistete sich Aussetzer, der neue Verteidiger Ammar Jemal fühlt sich in der Abwehrdreierkette noch sichtlich unwohl, sein Stellungsspiel ist ausbaufähig. Trainer Vladimir Petkovic setzt weiter auf die interessante, aber ungewohnte Dreierkette in der Defensive. Dabei wäre ein Wechsel auf die Viererkette möglicherweise sinnvoll – zumindest in Begegnungen gegen starke Kontrahenten wie Fenerbahçe. Das neu zusammengestellte Team würde vermutlich stabiler und sicherer agieren. Und: Zum Beispiel im 4-2-3-1-System könnten alle Akteure auf ihren besten Positionen eingesetzt werden. Christoph Spycher als zentraler Mittelfeldspieler ist so oder so eine wertvolle Unterstützung für die Defensive – und für den Offensivbereich stehen zahlreiche starke Akteure bereit. YB geniesst jedenfalls noch einigen Kredit, zumal die Berner auch vier Punkte mehr haben könnten – wären sie nicht in beiden Spielen von Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt worden. Aber: Der starke Rivale FC Basel hat schon vier Punkte Vorsprung. Und das erklärte Ziel der Young Boys, zuletzt dreimal Ligazweiter, ist ja, besser zu sein als letzte Saison. fabian.ruch@bernerzeitung.ch>

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