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Festhalte- und Warteraum P + R Neufeld

Im Festhalte- und Warteraum im P+R Neufeld musste die

Die ersten beiden Personen landeten schon kurz nach 13 Uhr im Festhalte- und Warteraum im P+R Neufeld, die nächsten um 14 Uhr. Da lief noch alles wie am Schnürchen. Nach rund einer Stunde waren diese Leute bereits wieder draussen. Doch im Verlauf des späteren Nachmittags trafen mehrere Kastenwagen und zwei Cars voller festgenommener Demonstranten ein. 171 insgesamt, wie die Polizei gestern vermeldete. Die Identifizierung und «Abarbeitung» kam ins Stocken. Das Prozedere, bis die Arretierten im Gitterkäfig sassen, wo Toiletten, Wasser und ein Schokoriegel warteten, dauerte plötzlich viel länger. Um 17.30 Uhr rückten Grenadiere mit Blaulicht an. Drinnen, so stellte sich nachträglich heraus, machten Arretierte Zoff. Ein 25-jähriger Mann aus dem Wallis, einer der Festgenommenen, berichtet am Tag danach: «Sie stürmten einen Käfig und setzten Pfefferspray ein.» Festgehaltene hätten stundenlang im Bus ausharren müssen. «Weil jemand nicht auf die Toilette durfte, machte er sich in die Hose.» Polizeisprecher Michael Fichter weiss von keinem solchen Vorfall. «Wer fragt, wird grundsätzlich auf die Toilette begleitet», sagt er. Er bestätigt aber die Ausschreitungen im Festhalteraum: «Demonstranten rüttelten am Gitter. Nach mehrmaligem Aufruf zur Mässigung drangen Polizisten ein und fesselten einzelne Personen.» Um ein Uhr nachts waren laut Communiqué sämtliche Personen wieder auf freiem Fuss. 150 werden angezeigt, gegen 140 war verfügt worden, dass sie sich 24 Stunden von der Innenstadt fernzuhalten hätten. Die arretierten Personen kommen gefesselt an. Die Kabelbinder werden vor der Leibesvisitation entfernt. «Ausziehen muss sich nur jemand, bei dem eine Waffe gefunden worden ist», erläutert Ralph Ryser, Chef der Regionalfahndung. Nachdem geregelt ist, ob jemand angezeigt wird und/oder eine Fernhalteverfügung erfolgt, wird die Person laut Marinello wieder freigelassen.cab>

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