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Farbtupfer im Nebel

WeltcupfinalMarc Gini und Reto Schmidiger reihen sich unter den Besten ein.

Martin Rufeners Amtszeit ist mit einem erfreulichen Auftritt seiner Slalomfahrer zu Ende gegangen. Es handelt sich um die einzige Disziplin, in welcher es in der Ära des 52-jährigen Unterseers nicht gelang, sich über längere Zeit in der Weltspitze festzusetzen. Der unweit der Lenzerheide aufgewachsene Marc Gini belegte den vierten Rang und wurde von den Zuschauern lautstark gefeiert, nachdem diese infolge des dichten Nebels trotz Grossleinwand nicht viel von seiner Darbietung gesehen hatten. Die Freude über die Leistung war grösser als der Ärger über den um zwei Zehntel verpassten Podestplatz, was nachvollziehbar wird, wenn man sich Ginis Palmarès zu Gemüte führt: Besser klassiert war der Slalomspezialist einzig vor vier Jahren beim Sieg auf der Reiteralm gewesen. Sein deutlich bestes Weltcupergebnis realisierte Reto Schmidiger. Der zweimalige Juniorenweltmeister reihte sich als Achter ein, sprach von einem «guten Abschluss einer sehr guten Saison» und trägt massgeblich dazu bei, dass Rufener seinem Nachfolger Osi Inglin eine für Schweizer Verhältnisse qualitativ wie quantitativ hochwertige Slalomequipe übergeben kann. Selbst wenn sich Leader Silvan Zurbriggen künftig auf die schnellen Disziplinen konzentrieren sollte, stünde dem neuen Chef mit Gini, Schmidiger, Markus Vogel und Justin Murisier ein viel versprechendes Quartett zur Verfügung. An der Teamführersitzung vor dem Slalom war Rufener mit kräftigem Beifall verabschiedet worden. Im Namen aller Cheftrainer bedankte sich der Amerikaner Sasha Rearick beim Berner für dessen Einsatz- und Hilfsbereitschaft und sagte ihm augenzwinkernd, er solle zuerst ihn anrufen, falls er Lust verspüre, in den Skisport zurückzukehren. mjs>

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